Caritas investiert

Arnsberg: 6-Millionen-Umbau am Seniorenhaus St. Joachim

​Über den Baubeginn freuen sich (v.l.n.r) Marek Konietzny (kaufm. Vorstand), Friedhelm Wolf (Vorsitzender Caritasrat), Rainer Steinke (Geschäftsführer Architekturbüro Steinke & Zils), Andrea Bertram (Einrichtungsleiterin), Marian Knoche (Pflegedienstleitung) und Kathrin Gries (Fachbereichsleiterin Pflege und Wohnen).

​Über den Baubeginn freuen sich (v.l.n.r) Marek Konietzny (kaufm. Vorstand), Friedhelm Wolf (Vorsitzender Caritasrat), Rainer Steinke (Geschäftsführer Architekturbüro Steinke & Zils), Andrea Bertram (Einrichtungsleiterin), Marian Knoche (Pflegedienstleitung) und Kathrin Gries (Fachbereichsleiterin Pflege und Wohnen).

Foto: Caritasverband Arnsberg/Sundern

Arnsberg.  Der Umbau im Seniorenhaus St. Joachim in der Grafenstraße in Arnsberg beginnt.

Die durch das Wohn- und Teilhabegesetz erforderlichen Umbaumaßnahmen in den Seniorenhäusern Sankt Anna in Arnsberg, Klostereichen in Hüsten und St. Franziskus in Sundern sind so gut wie abgeschlossen. Jetzt beginnt die Umbauphase im Seniorenhaus St. Joachim in der Grafenstraße in Arnsberg.

Das Wohn- und Teilhabegesetz wurde zur Entwicklung und Stärkung einer demographiefesten, teilhabeorientierten Infrastruktur und zur Weiterentwicklung und Sicherung der Qualität von Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen zum 2. Oktober 2014 in Kraft gesetzt. In Abschnitt 1 regelt die neue Gesetzeslage auch Anforderungen zur Wohnqualität in stationären Wohneinrichtungen. Das vierte Projekt wird ebenfalls mit dem Architekturbüro Steinke & Zils aus Herten realisiert.

„Die Planungen laufen schon seit einiger Zeit“, so Marek Konietzny, kaufmännischer Vorstand des Caritasverbandes, „zunächst musste jedoch das Seniorenhaus St. Elisabet auf dem Schreppenberg als Ausweichquartier für die Bewohner von St. Joachim fertiggestellt werden.“

76 Plätze nach Umbau

„Die bauliche Situation benötigt dringend eine Anpassung an die gesetzlichen Vorgaben und die Standards unseres Caritasverbandes“, erklärt Kathrin Gries, Fachbereichsleiterin Pflege und Wohnen, die aktuelle Lage des in 2015 übernommenen Hauses, „wir freuen uns, dass mit dem Umbau nun endlich die Wohnqualität aller unserer Seniorenhäuser auf einem hohen Niveau für die Bewohnerinnen und Bewohner angeboten werden kann.“ Nach dem Umbau stehen 76 Plätze für pflegebedürftige Menschen zur Verfügung, somit wird das Angebot von derzeit 59 Plätzen erhöht. Leider stehen während der Baumaßnahme nur 20 Plätze zur Verfügung, trotzdem geht der Betrieb in der Zeit weiter.

Der Bauzeitenplan sieht eine Dauer von nur zwei Jahren vor. Im ersten Schritt wird der Altbau an der Grafenstraße abgerissen. Er weicht einem mit dem Gestaltungsbeirat der Stadt Arnsberg abgestimmten Neubau, der sich optimal in das Straßenbild einfügen wird. Danach wird der dahinterliegende Neubau aus dem Jahr 1993 saniert. „Die Gesamtkosten werden rund 5,9 Millionen Euro betragen“, ergänzt Konietzny.

Café als Herzstück

Mit Abschluss der Baumaßnahme steht den Bewohnerinnen und Bewohnern dann ein modernes Haus zur Verfügung, das den modernsten räumlichen Anforderungen entspricht, aber auch die Konzepte einer sozialräumlichen Ausrichtung einer stationären Einrichtung erfüllt. „Mit dem neu entstehenden Café bekommt unser Haus ein neues Herzstück“, so Andrea Bertram, Einrichtungsleiterin. „Die Öffnung unserer Einrichtung zur Stadt gibt unseren Bewohnerinnen und Bewohnern aber auch Angehörigen und Besuchern neue Begegnungsmöglichkeiten.“

Lob an Mitarbeiter

Friedhelm Wolf, Vorsitzender des Caritasrates des Caritasverbandes Arnsberg-Sundern zeigt sich sehr zufrieden mit dem Abschluss der bisherigen großen Umbaumaßnahmen und ist zuversichtlich, dass auch das Projekt „St. Joachim“ gelingen wird. Hierbei ist ihm wichtig, dass die Bewohnerinnen und Bewohner sowie deren Angehörigen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch die Nachbarschaft umfassend informiert werden. „ Das haben wir bisher immer so gehalten und ich bin sehr dankbar, dass wir auf großes Verständnis gestoßen sind. Dies gilt insbesondere für die Mehrbelastungen bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und baulich bedingten Unannehmlichkeiten der Betroffenen während der Baumaßnahme“, so Wolf.

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