Arnsberger Herbst

Arnsberg: „Cheatday“-Markt ist heute noch geöffnet

Cheatday in Arnsberg.

Cheatday in Arnsberg.

Foto: Wolfgang Becker / WP Sundern

Arnsberg.  Viel Wetterglück hatten die Veranstalter des „Cheatday“-Streetfood-Marktes zum „Arnsberger Herbst“ nicht. Heute ist aber weiter geöffnet.

Rund um die Festhalle der Arnsberger Bürgerschützengesellschaft herrschte zumindest am Freitag reger Betrieb, der Duft nach Gebratenem, gemischt mit einem Bukett aus süßen Aromen, lag wie eine Wolke über der Festwiese an der Promenade. In 15 Wagen wurde gekocht, gebraten, frittiert und gegrillt, die Besucher des „Cheatday-Streetfood-Markt“ probierten die unterschiedlichsten kulinarischen Angebote sowie frisches Veltins und erlesene Weine. Organisiert worden war die Veranstaltung vom „Eventwerk“ aus Lippstadt in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein Arnsberg. Das Wetter am Samstagabend aber spielte nicht mit. Sonntag lief es wieder besser. Heute ist bis 19 Uhr der Markt noch geöffnet.

Freitag 17.00 Uhr: Elisee Ranaldo hat seinen Riesensmoker kräftig eingeheizt. Inhalt: Ein mehrere Kilo schwerer italienischer Porchetta vom Spanferkel, gewürzt mit 15 verschiedenen Kräutersorten. „Der Rollbraten muss zehn Stunden bei 140 Grad im Smoker garen, dann ist das Fleisch zart und servierfertig“, erzählt der erfahrene Koch und schneidet mit scharfer Klinge eine fingerdicke Scheibe von dem Fleischungetüm herunter. Ähnlich deftig geht es beim „Route 66 Grill“ zu, hier stehen „BBQ Cherry Bomb Ribs“ und „Purk Steak Burger“ auf der Speisekarte.

Eine Stunde später, die Sonne scheint, aber dicke Wolken ziehen von Westen auf: Anke Schenk ist mit Schwägerin Susanne und Ehemann Christian Gast auf dem „Streetfood-Markt“. „Wegen der herbstlichen Temperaturen sind wir schon sehr früh zur Festwiese gegangen“, sagt Anke Schenk. Als erstes habe man das Spanferkel probiert, später noch eine Portion belgische Pommes Frites, so genannte „French fries“. Zum Abschluss gönnt sich das Trio noch ein frisches Pils vom Fass und ein Glas Rosé Wein.

Apropos herbstliche Temperaturen. Nach Sonnenuntergang wurde es relativ frisch auf der Festwiese, die Veranstalter hatten aber an zahlreichen Ecken Feuerschalen aufgebaut, die Flammen boten neben schöner Stimmung auch etwas Wärme. Neben den Fleischgerichten hatten die Küchen auf vier Rädern auch für Süßmäuler das richtige Angebot parat. Moni’s Leckereien punktete bei den Naschkatzen mit spanischem Zimt-Zucker-Gebäck, garniert mit süßen Dips wie Caramel- und Schokoladencreme oder Erdbeerschaum, am Stand nebenan konnten die Gäste einem Frozen Yoghurt genießen.

Übrigens: Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen von Corona, die Organisatoren vom „Eventwerk“ aus Lippstadt sorgten mit Desinfektionsmittel am Eingang und Maskenpflicht auf der Festwiese für vorbildliche Einhaltung der Hygienevorschriften. Für musikalische Stimmung sorgte zum Auftakt am Freitag die Band „Testosteron“.

Am Samstag spielte das Wetter nicht mit. Um 20.30 Uhr wurden die „Luken“ dicht gemacht. „Das hatte keinen Sinn mehr“, so Veranstalter Marc Fox.

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