Corona-Verluste

Arnsberg: Freizeitbad Nass fehlen schon 60.000 Gäste

Durch die Corona-Schließung fehlen dem Freizeitbad Nass bereits rund 60.000 Gäste bis zum 15. Mai.

Durch die Corona-Schließung fehlen dem Freizeitbad Nass bereits rund 60.000 Gäste bis zum 15. Mai.

Foto: Privat

Arnsberg.  Dem Freizeitbad Nass in Arnsberg fehlen in der Kasse rund 400.000 Euro Erlöse bis zum 15. Mai durch die Schließung in der Corona-Krise.

Die Corona-Krise mit dem Herunterfahren des öffentlichen Lebens kostete dem Freizeitbad Nass in Hüsten schon jetzt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von Jahresbeginn bis zum 15. Mai mehr als 60.000 Besucher. Die Erlöse gingen um über 400.000 Euro zurück, wobei allerdings auch der Betriebsaufwand um rund 360.000 Euro gesunken war.

Bisher 45.000 Euro Verlust

Im Jahr 2019 hatten bis zum 15. Mai 141.718 Gäste das Freizeitbad Nass besucht. In diesem Jahr waren es nur 80.348. So gingen natürlich auch die Erlöse durch Eintrittsgelder von 1,124 Millionen Euro auf 715.312 Euro zurück. Da der Betrieb des Nass seit Mitte März heruntergefahren wurde, kam es hier zu Einsparungen: Der Betriebsaufwand sank im Vergleichszeitraum von 2,41 auf 2,04 Millionen Euro. Insgesamt rechnet das Nass dem Haupt- und Finanzausschuss in einer Berichtsvorlage somit einen Verlust gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum in 2019 von rund 45.000 Euro vor.

Die schrittweise Wiederöffnung begann am 16. Mai mit der Öffnung des Fitnessstudios Nass Vital und Teilen der externen Gastronomie unter strengen behördlichen Hygiene-Auflagen. Am 5. Juni steht die Öffnung des Freizeitbades - ebenfalls geplant unter strengen behördlichen Hygiene-Auflagen (kreiseinheitliche Regelung unter den Kommunen im HSK abgestimmt) - auf dem Plan. „Die Wiedereröffnung der Sauna hängt aktuell noch von den Vorgaben des Landes NRW ab“, so das Nass in der Vorlage.

Die im Haushaltsplan veranschlagte Beihilfe der Stadt Arnsberg für Gemeinwohlleistungen in Höhe von 1,75 Millionen Euro kann unter den aktuellen Gesichtspunkten, so rechet das Nass vor, „theoretisch eingehalten werden“. Diese höhere Verlustabdeckung sei jedoch von der weiteren Corona-Entwicklung abhängig.

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