Kindergärten

Arnsberg: Kita-Anbau „Kleine Strolche“ erst Oktober fertig

Der Anbau der Kita „Kleine Strolche“ ist noch nicht fertig.

Der Anbau der Kita „Kleine Strolche“ ist noch nicht fertig.

Foto: Wolfgang Becker

Arnsberg.   Für August und September wird vorübergehend eine Notgruppe im Bewegungsraum eingerichtet.

Bei Eltern und Erzieherinnen ist noch Geduld gefragt: Die Inbetriebnahme des Anbaus der Kita „Kleine Strolche“ wird sich um zwei Monate verzögern. Dies erklärte Fachbereichsleiter Michael John Montagabend im Bezirksausschuss.

Allerdings konnte er auch mit einem Ausweg aus der misslichen Lage aufwarten: Im August und September wird im Bewegungsraum der Kita an der Straße „Auf der Alm“ eine Notgruppe eingerichtet. Der Neubautrakt soll jetzt am 1. Oktober an den Start gehen.

Im Anbau fehlen noch die Fenster

Der Grund für die Verzögerung liege in den vollen Auftragsbüchern der Handwerker. „Daher konnten wir die Termine mit verschiedenen Unternehmen einfach nicht besser koordinieren.“ Folge: In dem Anbau fehlen die Fenster. Das sei nicht schön, aber leider auch nicht anders zu regeln gewesen.

Zur Einrichtung der Notgruppe im Bewegungsraum, sagte John, habe es zwar eine Alternative gegeben, aber eine schlechte. Nämlich die Unterbringung der Kinder, denen man bereits ab 1. August einen Platz in der Kita „Kleine Strolche“ zugesagt habe, in den jetzt freien Kindergartenräumen in Hüsten.

Bustransport nach Hüsten ist Kindern nicht zuzumuten

„Doch einen Bustransport wollten wir auch angesichts der aktuellen Baustellensituation so kleinen Kindern nicht zumuten.“ Zwar sei die nun gefundene Lösung nicht optimal, aber - mit Auflagen - genehmigungsfähig.

Pius-Kindergarten soll aufgestockt werden

Geplant ist übrigens eine Aufstockung des Pius-Kindergartens um zwei Gruppen. Gespräche mit der kath. Kirche als Träger habe es bereits gegeben, mit dem Ergebnis der Kostenprüfung rechne man im Juni.

Und was den ev. Martin-Luther-Kindergarten betreffe, da sei man noch immer auf Standortsuche, denn die bisherige Unterbringung in einem Wohnhaus sei keine zukunftsfähige Lösung.

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