Corona

Arnsberg: Klinikum macht Platz für neue Corona-Patienten

Die Infektionsstation in Arnsberg wird für die Versorgung neuer Covid-19-Patienten vorbereitet.

Die Infektionsstation in Arnsberg wird für die Versorgung neuer Covid-19-Patienten vorbereitet.

Foto: WP

Arnsberg.  Das Klinikum Hochsauerland richtet eine weitere Intensivstation ein und verlegt die Klinik für Urologie von Arnsberg nach Hüsten.

Das Klinikum Hochsauerland bereitet sich auf mehr Covid-19-Patienten vor. Unter anderem wird die Klinik für Urologie vom Standort Marienhospital an den Standort Karolinen-Hospital verlagert. Ab Montag, 19. Oktober 2020, ist die Klinik für Urologie in Hüsten für die Patienten da.

„Am Standort Marienhospital wird derzeit zudem eine weitere Intensivstation materiell gerüstet; auch Pläne zur Umschichtung von Personal sind erstellt“, heißt es in einer Mitteilung des Klinikums. „Die Maßnahmen dienen dazu, am Standort Marienhospital wieder mehr Handlungsspielraum für die Versorgung von Covid-19-Patienten zu gewinnen.“

Hygieneregeln für Personal des Klinikums

Immer wieder kommt es auch zur Befürchtung, Patienten könnten sich während eines Krankenhausaufenthaltes mit dem Coronavirus infiziert haben. Aktuell gilt wieder ein Besuchsverbot im Klinikum Hochsauerland und für die Mitarbeiter gibt es klare Hygieneregeln. Damit minimiere man das Risiko einer Ansteckung, auch wenn es zu 100 Prozent nie auszuschließen sein könne, erklärt Pressesprecher Richard Bornkeßel.

„Natürlich gibt es bei 2632 Beschäftigten, die alle auch ein Privatleben haben, ab und an jemanden, der selbst infiziert ist“, sagt er. Da mache die Entwicklung in der Gesamtbevölkerung auch vor Klinikpersonal keinen Halt. Worauf es ankomme, seien strenge Schutzmaßnahmen, um weitere Übertragungen zu verhindern.

„Alle Beschäftigten, die Symptome verspüren oder Kontakt mit einem Infizierten hatten, sind angehalten, einen Abstrich vornehmen zu lassen und sich in Quarantäne zu begeben“, so Bornkeßel. Zudem verfolge das Klinikum Kontaktwege. Mitarbeiter, die infizierte Patienten versorgen, trügen eine spezielle Schutzausrüstung und würden wöchentlich getestet.

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