Karneval

Arnsberg: Lindwurm mit rund 2000 aktiven Närrinen und Narren

Das Motivwagen-Bau läuft derzeit auf Hochtouren - hier bei den Sportfreunden Niedereimer..

Foto: Wolfgang Becker

Das Motivwagen-Bau läuft derzeit auf Hochtouren - hier bei den Sportfreunden Niedereimer.. Foto: Wolfgang Becker

Arnsberg.   Der Karnevalsumzug am Sonntag, 11. Februar, wird deutlich größer als noch im vergangenen Jahr, sagt Umzugsleiter Thorsten Breuhahn.

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D’r Zoch kütt! So heißt es am morgigen Sonntag wieder, wenn sich um Punkt 14 Uhr der „Lindwurm der Freude“ der Kleinen Arnsberger Karnevalsgesellschaft (KLAKAG) in Marsch setzt.

Das Kommando „Marsch“ wird dabei nicht zu überhören sein, denn das gibt die Rumbecker Böllergruppe vom Ehmsendenkmal herab.

„Damit der Zug wieder eine runde Sache wird“

Vor zwei Wochen, sagt KLAKAG-Umzugsleiter Thorsten Breuhahn, hätten vereinsintern bereits die erforderlichen Vorbereitungen begonnen, „damit der Zug wieder eine runde Sache wird“.

In diesem Jahr werde sich dieser zudem erheblich größer bzw. länger als in den vergangenen Jahren präsentieren. „Mit rund 2 000 aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern.“

Nachmeldungen für Zug werden noch erwartet

Und die verteilen sich im großen Arnsberger Narrenzug auf insgesamt 18 Motivwagen - „darunter diesmal einige sehr große“ -, drei Kapellen und mindestens acht bunte Fußgruppen. Was aber noch nicht das Ende der Fahnenstange sein müsse.

„Denn wir haben ein neues Anmeldeverfahren eingeführt,“ erklärt Breuhahn, „das leider nicht so ganz rund läuft.“ Daher würden immer noch interessierte Gruppen ihre Narrenkappe in den Ring werfen. „Ich rechne so selbst für den heutigen Samstag noch mit Meldungen.“

Allein die KLAKAG wartet mit 5 Tonnen Wurfmaterial auf

Weil zu einem richtigen Karnevalszug auch die Kamelle gehören, habe sich die KLAKAG entsprechend eingedeckt - mit fünf Tonnen Wurfmaterial in unterschiedlicher Ausführung.

„Hinzu kommt natürlich noch das, was die anderen Gruppen im Gepäck haben, das dürfte noch deutlich mehr sei,“ ist sich Umzugsleiter Thorsten Breuhahn sicher.

Viele treue Seelen sind wieder mit dabei

Zu den Gruppen, die am Sonntagnachmittag per pedes oder auf Motivwagen unterwegs sind, zählen langjährige und bewährte Kräfte wie die „5. Kompanie“, der TV Arnsberg, Hl. Kreuz, der Freundeskreis Niedereimer, der Hofstaat der Bürgerschützen und die Arnsberger Kantenköppe.

„Mit dabei sind diesmal auch wieder die Gierskämpener mit rund 100 Leuten.“

„After-Zug-Party“ steigt diesmal an den Ruhr-Terrassen

Wie gewohnt, wird auch die von den Närrinnen und Narren geschätzte „After-Zug-Party“ steigen.

Diesmal - der Tiefgaragensanierung geschuldet - allerdings auf den neuen Ruhr-Terrassen und dem davor befindlichen Teilstück der Ruhrstraße, die für diesen Anlass eigens bis etwa 21 Uhr gesperrt wird.

Kosten gestiegen

Start dort ist bereits um 13 Uhr: DJ „Käpt’n Käse“ legt auf, der Vorstand der 2. Bürgerschützenkompanie sorgt im ehrenamtlichen Einsatz für den Getränkenachschub am Bierstand.

Übrigens: Aufgrund der unter anderem durch die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen gestiegenen Kosten werden drei Gardemädchen während des Zuges um kleine Spenden bitten

„Denn wir sind inzwischen leider im fünfstelligen Bereich angekommen,“ klagt der Umzugsleiter.

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