Nachhaltigkeit

Arnsberg: Nachhaltigkeitsfestival „Schlabberkappes“ im Netz

Einen eigenen Gemüsegarten anzulegen ist eine Idee, um das eigene Leben nachhaltiger zu machen. Weitere Ideen gibt es beim „Schlabberkappes“.

Einen eigenen Gemüsegarten anzulegen ist eine Idee, um das eigene Leben nachhaltiger zu machen. Weitere Ideen gibt es beim „Schlabberkappes“.

Foto: Dietmar Wäsche

Arnsberg.  Klimaschutz, Fair Fashion und Do-It-Yourself: Das Arnsberger Nachhaltigkeitsfestival „Schlabberkappes“ geht mit Online-Workshops an den Start.

Das Nachhaltigkeitsfestival „Schlabberkappes“ sollte in diesem Jahr zum dritten Mal in Arnsberg stattfinden, mit einem Markt der Möglichkeiten, bei dem die Besucher sich vor Ort über nachhaltiges Leben informieren können. Aufgrund der Coronakrise fällt der Markt aus, einen „Schlabberkappes“ wird es am Samstag, 26. September 2020, aber trotzdem geben – und zwar online. Sebastian Witte von der Zukunftsagentur erklärt das Konzept.

Der Schlabberkappes findet virtuell statt – wie funktioniert das?

Sebastian Witte: Über die zentrale Webseite www.schlabberkappes.de sind die Bausteine „Markt für Morgen“, interaktive Online-Workshops und Kurse („Strohditorium“) und unser Konzertmitschnitt vom Tiggeshof („Festival-Bühne“) zu erreichen. Die Workshops und die Festival-Bühne beginnen am Samstag zu festgelegten Zeiten. Alle Angebote sind zentral erreichbar, bei den Workshops gibt es allerdings eine Obergrenze von Teilnehmenden.

Welche Themen sind in diesem Jahr vertreten?

Die Online-Kurse bieten eine breite Vielfalt nachhaltiger Themen: Klimaschutz, Biodiversität, Do-It-Yourself, Open Source, Fair Fashion. Sicherlich eine kleine, aber feine Auswahl wichtiger aktueller Themen. Und auch für ein wenig Unterhaltung ist gesorgt.

Was erhoffen Sie sich als Veranstalter von der ersten Online-Ausgabe des Nachhaltigkeitsfestivals?

Das digitale Schlabberkappes ist ein erstes Experiment – und ein erster Aufschlag für die zusätzliche Nutzung digitaler Tools. Zukünftig wollen wir das nachhaltige Arnsberg sowohl im realen Raum als auch im Virtuellen erlebbar machen. Das ist für uns gelebte „smart city“. Wir hoffen, am Samstag möglichst viele Interessierte damit zu erreichen – und die weniger Interessierten neugierig zu machen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben