Festival „Schlabberkappes“

Arnsberg: Potenzial für Nachhaltigkeit und konkretes Handeln

Die Schlabberkappes

Die Schlabberkappes

Foto: Martin Haselhorst

Arnsberg.   Arnsberger Festival „Schlabberkappes“ will am 1. Juni Initiativen und Projekte für nachhaltige Veränderung vereinen. Unsere Zeitung macht mit.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Eine große Bühne für die Zukunftsthemen: Das 2. Arnsberger Nachhaltigkeitsfestival „Schlabberkappes“ vereint unter dem Motto „#heldenfuermorgen“ am 1. Juni ab 11 Uhr auf dem Rathausvorplatz in Neheim an rund 50 Ständen Ideen, Projekte und Experten rund um die Kernthemen einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft.

„Wir wollen die Ziele unserer Nachhaltigkeitsstrategie und unser Vorhaben für alle erlebbar machen“, sagt Bürgermeister Ralf Bittner, „der Schlabberkappes sei da ein Glied in der Kette vieler Maßnahmen“. Beim Festival würden die Themen des ganz konkreten Handeln von verschiedensten Protagonisten besetzt. Von Vertretern der Arnsberger „Friday for future“-Bewegung bishin zu Verbraucherzentrale, Stadtwerke und Caritas sind zahlreiche Bürger und Institutionen der Stadt involviert. Während des Festivals findet auch das 1. Arnsberger Elektromobiltreffen statt, auf dem Erfahrungen ausgetauscht werden können.

Die Stände bilden auf dem „Markt für Morgen“ das Herzstück der Veranstaltung und präsentieren ihre unterschiedlichsten Ideen und Initiativen für ein nachhaltiges Leben in der Stadt. Mitmachstationen der verschiedensten Art locken junge und ältere Besucher. Begleitet wird das alles von einem Musik- und Rahmenprogramm auf einer sichtbaren Bühne. Regionale Künstler wie „oeli“, „Das Weers“, Vanilla Boat Crew und Inner Voice treten auf und wollen Festivalatmosphäre vermitteln.

Inhaltlich gearbeitet werden kann auf dem Festival auch in der Workshop-Area. Im „Strohditorium“ findet auf Strohballen-Sitze kurze 30-minütige Workshops zu verschiedensten Nachhaltigkeitsthemen statt. Kleidertauschbörse und Solarmännchen-Bau ergänzen das Programm. Bei der „Schnibbeldisco“ wird zum Takt der Musik übriggebliebenes und verformtes Gemüse vor dem Wegwerfen gerettet und zu Mahlzeiten verarbeitet. Wer mitmachen will, sollte Brettchen, Schnibbelmesser und Tupperdosen für Reste mitbringen. Der „Markt für Morgen“ endet gegen 17 Uhr. Ab dann ist die Bühne bis ca. 22 Uhr alleine frei für die Musiker und das Miteinander bei veganen, klimaneutralen und regionalen Getränken.

„Zukunft pflanzen“ präsentiert sich

Das Projekt „Zukunft pflanzen“ - eine Gemeinschaftsaktion von unserer Zeitung in Kooperation mit der Sparkasse und den Bürgerstiftungen in Arnsberg und Sundern - wird sich beim 2. Nachhaltigkeitsfestival „Schlabberkappes“ am 1. Juni am Arnsberger Rathaus den Besuchern vorstellen.

Im Vorfeld des Festivals hatten sich die drei Partner zusammengesetzt und überlegt, welchen Beitrag sie leisten können. Unsere Zeitung startet am 1. Juni ohnehin eine große Serie zum Thema, die an diesem Tag ebenso präsentiert werden soll wie das Projekt „Zukunft pflanzen“, der dazugehörige Sparkassen- Wettbewerb und die Förderung der Bürgerstiftungen.

Am gemeinsamen Stand werden Experten zum Thema nachhaltiges Gärtnern den Besuchern Rede und Antwort stehen. Es geht dann um ökologisch nachhaltigen Gartenbau, um Projektgärten, um Gemüseanbau und Insektenhotels und Bienen.

Imker Klaus Lindner aus Arnsberg wird ebenso vor Ort sein wie Birgit Jakubzik vom BUND, das aus der Aktion „Offene Gärten“ bekannte Ehepaar Sterenborg, die Kleingärtner Birgit Bader und Gabriele Kett.

Das Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberg spendierte zurechtgeschnittenes Baumaterial für den Bau von Insektenhotels. Solange der Vorrat reicht kann dieses ebenso kostenlos abgeholt werden wie Obstbeutel für nachhaltiges Einkaufen und Wildblumensaatmischungen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben