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Arnsberg: Sporthalle des Laurentianums steht wieder bereit

Die Dreifachturnhalle des Arnsberger Gymnasiums Laurentianum sieht wieder nach Sport aus.

Die Dreifachturnhalle des Arnsberger Gymnasiums Laurentianum sieht wieder nach Sport aus.

Foto: Wolfgang Becker

Arnsberg.  Gleich eine doppelte Punktladung bei der Hallensanierung des Arnsberger Traditionsgymnasiums: Der Zeit- und Kostenrahmen werden eingehalten.

Für manche gehört sie sogar schon auf die „Rote Liste“. Aber es gibt sie tatsächlich noch: die pünktliche Fertigstellung von Bauprojekten. So wird jetzt das Neheimer Architekturbüro „Clemens und Maas“ nach gut einem Jahr umfassender und arbeitsintensiver Innensanierung die große Sporthalle des Gymnasiums Laurentianum fristgerecht zum neuen Schuljahr für den Betrieb übergeben.

Mit gleichzeitiger Punktlandung auch bei den Kosten. Dies sicher zur Freude der Steuerzahler und des Stadtkämmerers. Die Innensanierung ist etwa 1,85, die energetische Sanierung 1,6 Millionen Euro schwer.

Architektin Mechtild Clemens: „Das passt ganz exakt“

„Das passt ganz exakt,“ freut sich Architektin Mechtild Clemens über die pünktliche Beendigung des großen Arbeitspaketes.

„Im Prinzip ist alles fertig. Und das, was an den für eine Sporthalle erforderlichen Einbauten fest sein muss, ist fest.“

Sportgeräte werden wieder eingeräumt

So werde bereits am morgigen Mittwoch, 14. August, mit der abschließenden Reinigung der Ende der 1970er Jahre errichteten und nun innen und außen frisch runderneuerten Dreifachsporthalle begonnen.

Damit können auch die Sportgeräte wieder eingeräumt werden.

Punktlandung auch bei den Kosten - „sogar mit etwas Luft“

Der fristgerechte Abschluss der Arbeiten, das Einhalten des Bauzeitenplans, sagt Mechthild Clemens auf Anfrage unserer Zeitung, sei von Beginn an das oberste Bestreben gewesen.

Ebenso wie das Einhalten des vorgegebenen, während der Arbeiten leicht modifizierten Kostenrahmens. „Auch da ist uns eine Punktlandung gelungen, sogar mit etwas Luft.“ Will heißen: Die Kosten wurden geringfügig unterschritten.

Architektinnen suchten immer wieder aufs Neue mögliche Einsparpotenziale

Zwar sei das Bauen - vor allem im Bestand - grundsätzlich ein Prozess, so die Architektin von Clemens und Maas, in dessen Verlauf man stets mit unvorhergesehenen Problemen rechnen müsse.

Doch um für Überraschungen gewappnet zu sein, „haben wir immer wieder aufs Neue nach möglichen Einsparpotenzialen geschaut. Man muss da einfach immer dranbleiben.“

Einzige „Überraschung“: Maroder Kanal

So konnten auch die in der ersten Sanierungsphase angefallenen Mehrkosten gut - aber auch mit Hilfe einer leichten Budgeterhöhung seitens der Stadt - aufgefangen werden, als bei einer Kamerabefahrung des unter der Beton-Bodenplatte befindlichen Abwasserkanals dessen maroder Zustand entdeckt worden war.

Halle wird auch von vielen Vereinen und Reha-Sportgruppen genutzt

Der Kanal war an 78 Stellen gebrochen. Deshalb hatte man entgegen der ursprünglichen Planung die Bodenplatte an den entsprechenden Stellen auffräsen und den Kanal erneuern müssen.

Doch nun steht mit Beginn des neuen Schuljahres 2019/2020 die Sporthalle wieder vollumfänglich zur Verfügung. Eine gute Nachricht auch für viele Vereine und Reha-Sportgruppen, die dort seit langen Jahren ihr angestammtes Zuhause haben.

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