Bürgerregion am Sorpesee

Arnsberg/Sundern: Leader bringt neue Projekte auf das Gleis

Bunt statt grau: Die Stadt Arnsberg plant ein Projekt zum nachhaltigen Gärtnern.

Bunt statt grau: Die Stadt Arnsberg plant ein Projekt zum nachhaltigen Gärtnern.

Foto: WP

Arnsberg/Sundern.  Vier weitere Leader-Projekte in Arnsberg und Sundern wurden jetzt zur Förderung vorgeschlagen.

Die Lokale Aktionsgruppe schlägt vier weitere innovative Projekte zur Leader-Förderung vor. In Garbeck fand nun die dritte Sitzung des Vereins „Leader-sein!“ im Jahr 2020 statt.

Mit der Zustimmung zu den Vorhaben knackt die „Bürgerregion am Sorpesee“ die 50 in der Gesamtanzahl der Projekte und liegt dabei in Südwestfalen auf einem vorderen Rang. Projekte aus Arnsberg und Sundern dürfen jetzt auf Förderung hoffen.

Bunt statt grau

Zum Motto „Bunt statt grau – unsere Leader-Region soll bunter werden“ ruft die Stadt Arnsberg als Projektträger Gartenbesitzer im Frühjahr 2021 auf. Diese sollen unter anderem in einer Broschüre für das Thema klimafreundliche Gärten sensibilisiert und über die Vorteile naturnaher Gärten informiert werden. Gleichzeitig wird darin zu einem Wettbewerb aufgerufen, bei dem eine unabhängige und fachkundige Jury verschiedenste Kriterien (zum Beispiel Insektenfreundlichkeit, ästhetische Gestaltung) der eingereichten Beispiele bewertet und die besten Gärten kürt.

„Advantage Allendorf“

„Advantage Allendorf“ heißt es in einem weiteren Projekt: Der SSV Allendorf plant den Umbau von drei Tennisplätzen zu multifunktionalen Allwetter-Sportanlagen. Mit neuen Angeboten möchte sich der Verein zukunftsfähig aufstellen, Nachwuchs gewinnen und ressourcenschonender agieren. Events, Trendsport und Geräteausleihe: Verschiedene Zielgruppen wie Familien, Kinder, Senioren und Menschen im Rollstuhl bekommen die Möglichkeit, die Anlagen für Bewegungsangebote zu nutzen.

Ran an das Wasser

„Raus in die Natur und ran ans Fließgewässer“ will die SGV-Wanderakademie NRW in Arnsberg führen. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Schülern ihre belebte und unbelebte Umgebung anhand von Fließgewässeruntersuchungen näher zu bringen und sie somit für ihre Region zu begeistern. Dazu sollen 30 Multiplikatoren (vor allem Lehrkräfte) ausgebildet werden, die mit den erlernten Fähigkeiten in Kleingruppen die heimischen Bäche und Flüsse wissenschaftlich analysieren und unter ökologischen Aspekten bewerten können.

Junge Zielgruppe

Die junge Zielgruppe steht auch beim „Edwork“-Projekt im Blickpunkt. Das Vorhaben möchte Akteure aus Erlebnispädagogik, Sport, Offenem Ganztag, offener Jugendhilfe sowie Kunst- und Kultur zusammenbringen und herausarbeiten welche Auswirkungen die Corona-Pandemie bei Kindern und Jugendlichen beobachtet werden und wie und mit welchen Ansätzen sich diesen Auswirkungen begegnen lässt. „Edwork“ steht dabei für Education und Network. Projektträger des Vorhabens ist die Mosaik GmbH vom Sorpesee.

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