Weihnachtskonzerte

Arnsberg: Weihnachtskonzerte betonen den Zusammenhalt

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Das letzte Weihnachtskonzert vor der Pandemie: Männerchor Arnsberg und die „Gerd-Schüttler-Chöre“ 2019 im Sauerland-Theater.

Das letzte Weihnachtskonzert vor der Pandemie: Männerchor Arnsberg und die „Gerd-Schüttler-Chöre“ 2019 im Sauerland-Theater.

Foto: Wolfgang Becker / Wolfgang Becker/WP

Arnsberg.  Der Arnsberger Männerchor verspricht ein tolles Programm mit einigen Überraschungen.

Zum nunmehr 52. Mal setzt der Männerchor Arnsberg in diesem Jahr nach pandemiebedingter Zwangspause die schöne Tradition der großen Arnsberger Weihnachtskonzerte fort. Eigens für diesen besonderen Anlass hat der heimatverbundene Chor ein umfassendes und kostenloses Begleitheft herausgebracht. Die Konzerte selbst finden am 3. und 4. Dezember im Sauerland-Theater statt.

Die Zahl der Konzerte wurde allerdings in diesem Jahr angesichts der noch immer bestehenden vielen Unsicherheiten bezüglich der Corona-Pandemie und der immer wieder zu beobachtenden Zurückhaltung bei Besuchen öffentlicher Veranstaltungen auf nur zwei reduziert. Denn die große Frage, die sich die Organisatoren im Vorfeld gestellt hatten, war: Würde sich das Arnsberger Publikum angesichts dieser Bedingungen überhaupt zum Kommen entschließen?

Die ausverkauften Konzerte betonnen die Wichtigkeit von Gemeinschaftssinn

Die Antwort liegt jetzt vor. Und zwar deutlich: Beide Aufführungen des Weihnachtskonzertes sind ausverkauft. Und die Besucherinnen und Besucher erwartet nun ein Konzert, das an die große Tradition vergangener Weihnachtskonzerte anschließt.

Allerdings kündigt der Männerchor auch Überraschungen an, darunter auch einige, die man in einem solchen Konzert vielleicht nicht erwarten würde. Aber, wie auch anders: Die inhaltliche Botschaft gerade zum Weihnachtsfest 2022 in krisengeschüttelten Zeiten passt. Einige musikalische Beiträge betonen so im ersten Teil des Konzertes treffend besonders die Wichtigkeit von Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt und geben zugleich der Hoffnung auf Frieden einen starken Ausdruck.

„Hört, was geschah - die wahre Weihnachtsgeschichte“ ist eine Eigenproduktion

Im zweiten Teil stehen dann alle teilnehmenden Chöre auf der Bühne des Sauerland-Theaters. Dabei richtet sich zunächst der Fokus auf die Jüngsten als Teil des Musicals „Hört, was geschah - die wahre Weihnachtsgeschichte“. Übrigens eine Eigenproduktion: Nicole Hesse, umtriebige und engagierte Leiterin der Kinderchöre, hat den Text verfasst und Florian Rechtsprecher, der selbst im Kammerchor singt, hat die Musik geschrieben.

Das Konzert endet schließlich mit dem „Weihnachtslieder-Medley“, gesungen von allen beteiligten Chören. Die Gesamtleitung liegt wie gewohnt in den bewährten Händen von Dr. Peter Sölken.

Das Programmheft liegt beim Verkehrsverein Arnsberg aus

Das kostenlose Programmheft, das der Männerchor erstellt hat, gibt Auskunft über den weiteren Weg der großen Chorfamilie und stellt neben dem abendlichen Programm vor allem die beträchtlichen Veränderungen vor, die seit dem Ende der Lockdowns die Probenarbeit bestimmen.

Programmhefte für diejenigen, die Tickets über Chormitglieder erstanden haben, werden beziehungsweise wurden bereits verteilt. Zudem liegen ausreichend Exemplare beim Verkehrsverein Arnsberg, Neumarkt 6.

Am 10. Dezember steigt ein „Christmas OpenAir“ an der Festhalle Promenade

Und auch das gibt es noch: Am Samstag, 10. Dezember, lädt die Chorfamilie um 16 Uhr erstmals zu einem etwa einstündigen „Christmas OpenAir“ vor die Festhalle der Bürgerschützen in der Promenade ein, der Eintritt ist frei.

Neben einigen Highlights werden dort gemeinsam mit dem Publikum Weihnachtslieder gesungen. Die Liedtexte werden auf einem Flyer ausgehändigt.

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