Frauenrechte

Arnsberg: Zonta Club setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

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Der Zonta Club Arnsberg ruft zur Aktion „Orange Your City“ auf. Nein zur Gewalt gegen Frauen.

Der Zonta Club Arnsberg ruft zur Aktion „Orange Your City“ auf. Nein zur Gewalt gegen Frauen.

Foto: Privat / WP

Arnsberg.  Der Zonta Club Arnsberg beteiligt sich an weltweiter Aktion gegen Gewalt an Frauen. 16 Tage lang wird protestiert, Auftakt ist am Freitag am Dom.

Am Freitag, 25. November, wird der Zonta Club Arnsberg um 17 Uhr mit einem Gang von der Domplatte in Neheim zum Bexley-Platz das Auftaktsignal zur weltweiten Aktion „Orange your City – Zonta sagt Nein zu Gewalt gegen Frauen“ geben.

Am Ziel werden Susanne Reuther vom Frauenhaus HSK, Dr. Norbert Peters, Chefarzt der Frauenkliniken am Klinikum Hochsauerland, sowie die Präsidentin des Zonta Clubs Arnsberg, Gundula Wagner, sprechen. Anschließend besteht die Gelegenheit zum Gespräch.

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Zonta Club Arnsberg ruft alle zum Zeichen gegen Gewalt an Frauen auf

Darüber hinaus sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, sich in den kommenden 16 Tagen einzureihen: Gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern aus Politik, Unternehmerschaft und Gesellschaft setzen sie ein starkes oranges Zeichen gegen Gewalt an Frauen.

Denn auch in unserer Region zeigen jährlich ca. 300 Frauen häusliche Gewalt bei der Polizei an. Die Dunkelziffer ist weiter sehr hoch, denn es ist davon auszugehen, dass in Deutschland jede dritte Frau von Gewalt betroffen ist. Weitergehende Informationen finden sich auf www.zontaarnsberg.de.

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Kein Missstand am Rande – auch in der Region

Gewalt gegen Frauen ist kein Missstand am Rande. Sie ist ein gesellschaftliches Kernproblem mit schwerwiegenden Langzeitfolgen für die Betroffenen und die Gesellschaft. Zivilgesellschaftliches Engagement ist daher unerlässlich, entscheidend sind jedoch koordinierte staatliche Maßnahmen.

Dazu müsse die im Berliner Koalitionsvertrag vereinbarte Zentrale Koordinierungsstelle endlich wahrnehmbar ihre Arbeit aufnehmen, fordert Zonta. Gundula Wagner: „Gewalt gegen Frauen, häusliche Gewalt und alle anderen Formen von Gewalt gehen alle an.“

Auch in unserer Region müsse enttabuisiert und koordiniert gehandelt werden.

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