Band „Relations“

Arnsberger Hardcore-Band „Relations“ spielt im JBZ

Zwei Gitarren, ein Schlagzeug und zwei Sänger: Die Band „Relations“ spielt am heutigen Samstag im JBZ in Arnsberg.Foto:Frank Albrecht

Zwei Gitarren, ein Schlagzeug und zwei Sänger: Die Band „Relations“ spielt am heutigen Samstag im JBZ in Arnsberg.Foto:Frank Albrecht

Arnsberg.  Hardcore-Band „Relations“ gibt am Samstagabend ihr erstes selbst organisiertes Konzert im JBZ in Arnsberg. Neue CD wird präsentiert.

Wer sich mit den Musikern der Arnsberger Hardcore-Band „Relations“ unterhält, sollte bereit sein, sich von eventuellen Vorurteilen zu trennen. Düster oder verschlossen sind weder Musik noch die, die sie machen.

Nach vier Jahren des gemeinsamen Zusammenspielens gibt ­„Relations“ nun das erste selbst organisierte Konzert – am heutigen Samstag, 3. November, wird im Jugendbegegnungszentrum (JBZ) Liebfrauen gespielt. Neben zwei Gitarren, einem Schlagzeug und zwei Sängern ist auf der Bühne auch die neue CD, die erst seit August auf dem Markt ist.

Alles dreht sich um Beziehungen

„Für den Namen haben wir schon etwas länger gebraucht“, erzählt Schlagzeuger Michael Risse beim Treffen im Proberaum, einer alten Stuhlfabrik in Oeventrop. Hinter den dicken Steinen besteht seit Gründung der Band 2014 für die Musiker auch die Möglichkeit, sich auf Konzerte vorzubereiten. Der Name „Relations“ soll dabei auf die Texte der Band zurückzuführen sein. „Das ganze Leben dreht sich doch um Beziehungen“, erklärt Michael, so wurde aus allen Vorschlägen der Band-Mitglieder schließlich auch dieser Name ausgesucht. „Die Hardcore-Szene ist eher positiv und offen, einfach tolerant“, so Sänger Florian Schmidt, die Stücke seien an der Realität des wirklichen Lebens orientiert, nicht fiktiv oder mythisch wie bei den Metallern.

Wenn ihre Auftritte mit lauter Musik das so auch nicht vermuten lassen: Mit Vorurteilen haben die „Relations“ nur selten zu kämpfen. In der Szene kennt und schätzt man sich, gegenseitige Unterstützung ist Ehrensache. „Wir haben bislang vor allem auf kleineren Festivals gespielt“, sagt der zweite Sänger Roman Lorusch. Als Vorgruppe für größere Bands zum Beispiel. Ihre Auftritte haben sie schon bis nach Nürnberg geführt, für nächstes Jahr ist ein Auftritt in Oldenburg schon geplant. Viele ihre Konzerte laufen eher als kleine Club-Show im Kreise von bis zu 100 Zuhörern. Ein gutes Gefühlt, bestätigen die Musiker, man sei ganz nah dran am Publikum.

Drei weitere Bands dabei

So ein Konzert könnte der heutige Auftritt der „Relations“ in Arnsberg werden. Nicht allein, zum Konzert sind drei weitere Bands aus Saarlouis, Olpe und Krefeld eingeladen. Für die „Relations“ ist das Konzert etwas besonderes, nicht nur weil man erstmals selber ein kleines Festival organisiert. „Wir können zudem auch unsere erste richtige, eigene CD vorstellen“, sagt Bassist Christian Ludewig, von allen nur „Nudel“ genannt. Schon im August war es soweit: Aus dem Songmaterial, das in einem Neheimer Tonstudio aufgenommen wurde, entstand der Tonträger mit dem Titel „From Birth to Death“.

Stücke sind Teamarbeit

Alle haben dazu beigetragen, die Stücke sind Teamarbeit. „Jeder soll und will seine musikalische Freiheit behalten“, beschreibt Gitarrist Jakob Dannenberg. Er gibt gerne die Idee zur Musik vor, das ganze Stück entsteht dann beim Proben gemeinsam. Die erste Auflage der CD ist noch übersichtlich – 300 Stück wurden gepresst. „Fans lieben es, etwas von ihrer Musik in der Hand zu halten“, sagt Roman. Und so gibt es aus dem Merchandising der „Relations“ schon T-Shirts, Mützen und Kaffeetassen. Noch eine Kostprobe im Proberaum, und für ihren Auftritt im JBZ die Hoffnung, dass sich viele Fans einfinden – Roman. Florian: „Kommt vorbei und unterstützt die Musiker vor Ort!“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben