Vorschlag der Fraktion

Arnsberger „Linke“ wollen Naturpark zum Nationalpark machen

In Rumbeck im tiefen Wald.

In Rumbeck im tiefen Wald.

Foto: Klaus Peters / WP Sundern

Arnsberg.  Die „Linken“ in Arnsberg regen eine neue Diskussion über die Umwandlung des Naturparks Arnsberger Wald in einen Nationalpark an.

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Aus aktuellem Anlass und aufgrund des Zustandes des heimischen Waldes fordern Partei und die Ratsfraktion der „Linken“ in Arnsberg erneut, die Umwandlung des Naturparks Arnsberg in einen Nationalpark zu diskutieren. Bereits 2014 habe die „Linke“ darauf hingewiesen, dass die Schaffung eines Nationalparks Arnsberger Wald für die Region und die Stadt national und international eine bedeutende Rolle in Zeiten des Klimawandels spielen könnte. Auch die EU und die Bundesrepublik Deutschland habe mehrfach dazu aufgerufen, im Sinne der biologischen Vielfalt Nationalparks zu schaffen. Nach Paragraf §10 Absatz 3 des Landesforstgesetzes solle die Forstwirtschaft „im Hinblick auf die Bedeutung des Waldes für die Umwelt, insbesondere für das Klima, [...] Erholung der Bevölkerung sowie seines volkswirtschaftlichen Nutzens sachkundig betreut, nachhaltig gefördert und durch Maßnahmen der Strukturverbesserung gestärkt werden“.

Naturkapital nutzen

„Wir als Linke sehen es als ökologisch und ökonomisch wertvoll und als absolut zukunftsweisend“, so Werner Ruhnert, Sprecher der Linken im Rat der Stadt Arnsberg. Investitionen in das Naturkapital habe nicht nur für die Region einen hohen Nutzen, sondern sei „eine wichtige Zukunftsinvestition für alle“. Nach Vorstellungen der Linken könnten im Nationalpark insgesamt acht Einlasstore sein. Konkrete Vorschläge liefern die „Linken“ auch: Unter anderen könnte Einlasstore in Hüsten und in Oeventrop sein, die man wie folgt attraktiv gestalten könnte: Mit naturnahen Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe wie zum Beispiel ein Wigwamhotel/Jugendherberge, einem Schmetterlingspavillon in Oeventrop, Parkranger für Führungen durch den Park für verschiedene Gruppen mit verschiedenen Themenschwerpunkten. „Die Möglichkeiten sind äußerst vielfältig, daher sollte wir die Situation nutzen, den Zustand des Waldes in seine Ursprünglichkeit zurück zu versetzen und seine Potentiale zu entfalten“, fordern die Arnsberger „Linken“ in ihrem Schreiben.

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