Zehn Messerstiche

Arnsbergerin (18) von Ex-Lebensgefährten schwer verletzt

Am frühen Sonntagmorgen rückte die Polizei zu einer versuchten Tötung nach Hüsten aus. Eine 18-jährige Arnsbergerin wurde schwer von ihrem Lebensgefährten verletzt.

Am frühen Sonntagmorgen rückte die Polizei zu einer versuchten Tötung nach Hüsten aus. Eine 18-jährige Arnsbergerin wurde schwer von ihrem Lebensgefährten verletzt.

Foto: Michael Kleinrensing / WP

Hüsten.  Mutmaßliches Beziehungsdrama in Hüsten endet mit schweren Stichverletzungen einer 18-Jährigen. Ex-Lebensgefährte ist offenbar der Täter.

Nach einem versuchten Tötungsdelikt am Sonntagmorgen in Arnsberg hat die Polizei einen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. Der Mann hatte zuvor offenbar seine ehemalige Lebensgefährtin angegriffen und sich im weiteren Verlauf selbst schwere Verletzungen zugefügt.

Tat morgens um 5 Uhr

Ersten Erkenntnissen zufolge kam es gegen 5 Uhr in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Hüsten in der Wibbeltstraße zu der Auseinandersetzung zwischen dem 32-Jährigen aus Werl und der 18-Jährigen aus Arnsberg. Aus bislang ungeklärter Ursache verletzte der Tatverdächtige die junge Frau mit mehreren Messerstichen, bevor diese schwer verletzt aus dem Haus flüchten konnte. Zehnmal soll der Mann auf die Frau eingestochen haben. Vermutet als Auslöser des Streits wird ejne Meinungsverschiedenheit über eine Fortführung der beendeten Beziehung.

Als die Polizei eintraf, flüchtete der Mann in den Keller und fügte sich dort selbst Stichverletzungen zu. Die Beamten konnten ihn schließlich überwältigen und festnehmen.

Mordkommission übernimmt

Mit schweren Verletzungen kamen beide in umliegende Krankenhäuser. Zeitweise bestand auch Lebensgefahr.

Eine Mordkommission der Dortmunder Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Der 32-Jährige soll am Pfingstmontag einem Haftrichter vorgeführt werden.

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