Neheim. Hans-Georg Eich und Alicia Sommer vom Heimatbund Neheim-Hüsten erforschen das Leben von Walerya Sitzer, einer jungen jüdischen Frau.

Das Bild der jungen Walerya Sitzer von 1939 haucht ihrer eigenen Geschichte neues Leben ein. Denn das Schicksal der Frau, die in der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland als jüdische Zwangsarbeiterin in Neheim gelebt haben soll, wurde im Alter von nur 24 Jahren jäh mit dem Tod beendet. Auf dem Möhnefriedhof erinnert heute noch ein Grabstein mit ihrem Namen an sie. Ihre Geschichte blieb bislang jedoch größtenteils unerzählt.