Arnsberg. Tödlicher Vorfall auf Neheimer Bahngleisen gilt auch neun Wochen später noch nicht als aufgeklärt. Ein Gutachten steht immer noch aus.

Die Staatsanwaltschaft Arnsberg hat die Akte zur Aufklärung der Umstände des Todes eines 33-jährigen Arnsbergers Ende Oktober auf den Neheimer Bahngleisen noch nicht geschlossen. Aktuell wird immer noch auf ein toxikologisches Gutachten gewartet. „Das Ermittlungsverfahren ist weiterhin anhängig. Es liegen derzeit keine neuen Erkenntnisse vor“, sagt Staatsanwältin Anna Stratmann, „toxikologische Gutachten nehmen in der Regel mehrere Wochen Bearbeitungszeit in Anspruch. Vor diesem Hintergrund kann es noch einige Zeit dauern“. Die Staatsanwaltschaft arbeitet bei den toxikologischen Gutachten „in Leichensachen“, so Thomas Poggel (Sprecher der Staatsanwaltschaft Arnsberg) mit einem Institut in München zusammen. Bearbeitungszeiten von bis zu drei Monaten seien da nicht selten.