Sportplätze

Aus Rot wird Grün: Kunstrasen für TuS Niedereimer

Los geht’s (von links): Tim Tenner (TuS-Vorsitzender), Dirk Sterenborg (Chef Firma Living Green), Uwe Taubitz (TuS-Geschäftsführer).

Los geht’s (von links): Tim Tenner (TuS-Vorsitzender), Dirk Sterenborg (Chef Firma Living Green), Uwe Taubitz (TuS-Geschäftsführer).

Foto: Privat / WP

Arnsberg-Niedereimer.  Projekt „HerzRasen“ des TuS Niedereimer ist gestartet. Neues Kunstrasen-Spielfeld soll Ende Oktober an die Fußballer übergeben werden.

Aus Rot wird – endlich – Grün; nein, das hat nichts mit den Vereinsfarben des TuS Niedereimer (Blau-Weiß) zu tun, viel mehr wechselt der rund 800 Mitglieder starke Verein seine Spielfläche aus: Nach zweieinhalb Jahren hartem Kampf wird der Asche-Sportplatz „Am Himmelpfortener Weg“ seit Wochenbeginn in eine moderne Kunstgras-Anlage verwandelt. Läuft alles gut, ist der Umbau schon Ende Oktober fertig.

Dafür haben sich Vorstand und Mitglieder lange Zeit abgestrampelt – entsprechend groß ist die Freude; denn das „Projekt HerzRasen“ musste immer wieder Rückschläge verkraften (über die auch an dieser Stelle wiederholt berichtet wurde).

Nachdem alle nötigen Vorarbeiten in Eigenleistung erfolgten und die Stadt das Konzept für eine zukunftssichere Flutlichtanlage (mit neuer, unter dem Platz verlegter elektrischer Verteilung) abnickte, sollte es eigentlich schon in diesem Frühjahr losgehen. „Schon im März wurden alle Unterlagen für den Kredit, der neben städtischem Zuschuss und Eigenkapital Baustein der Finanzierung ist, bei der NRW Bank eingereicht“, berichten Tim Tenner und Uwe Taubitz, die der zehnköpfigen TuS-Projekt­gruppe Kunstrasen vorstehen.

Dann kam Corona...

Doch dann kam Corona… Sitzungen fielen aus oder waren nur noch per Videokonferenz möglich; das notwendige Genehmigungsverfahren zog sich in die Länge.

Aber am 11. September war es soweit; die Kreditverträge wurden unterzeichnet, der Bagger rollte an.

Spielt das Wetter mit, soll der Umbau Ende Oktober abgeschlossen sein. Bis Ende September wird die Tennenschicht abgetragen, die Drainage erneuert, und die neuen Leitungen für die Flutlichtanlage werden verlegt. Im Oktober wird der neue Belag aufgebracht. Dirk Sterenborg Chef der Neheimer Firma Living Green, fungiert dabei als technischer Leiter. Das Material – einen Untergrund, der nur mit Quarzsand verfüllt wird und kein umweltschädliches Granulat benötigt – liefert „Sportsgrass since 1994“. Auf eine Elastikschicht – die innerhalb weniger Tage aufgetragen wird – kommen abschließend 6322 m² Kunstrasen. Sind dann noch die Spielfeldmarkierungen eingearbeitet und der Platz mit über 100 Tonnen Quarzsand verfüllt, wird die Anlage mit dem Aufstellen der neuen Tore an den TuS übergeben. Die offizielle Einweihungsfeier mit vielen Gästen folgt, wenn angepasste Corona-Bestimmungen es zulassen.

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