Kreisverkehr

Aus Sicherheitsgründen Neheimer Kunstwerk ohne Blätter

Neheimer Graf-Gottfried-Baum ohne Blätter

Neheimer Graf-Gottfried-Baum ohne Blätter

Foto: Martin Schwarz

Neheim.   Da sich ein Blatt gelöst hatte, wurden sicherheitshalber alle Blätter am Graf-Gottfried-Baum entfernt. Nun sind neue Befestigungen nötig.

Ohne „Blätter“ präsentiert sich wieder das Kunstwerk „Graf-Gottfried-Baum“, das auf der Insel des Neheimer Kreisverkehrs Schobbostraße / Möhnestraße steht. Das gab es vor einiger Zeit schon einmal, Nun ist der Baum wieder „entlaubt“.

Unsere Zeitung fragte bei der Stadtverwaltung Arnsberg nach den Gründen und erfuhr, dass die Blätter am Kunstwerk aus Sicherheitsgründen abgenommen werden mussten. Denn es hatte sich ein Blatt gelöst und da man nicht sicher gehen kann, dass das nicht auch mit anderen Blättern passiert, wurden alle Blätter für eine Übergangszeit abgenommen. „Es wird nun an einer dauerhaften Lösung gearbeitet, um die Blätter so wieder befestigen zu können, dass sie sicher hängen“, so die Stadt Arnsberg.

Eine Arbeit von Rudolf Olm

Im Sommer 2012 war das Kunstwerk von zwei heimischen Unternehmern gestiftet worden. Auf gemeinsame private Initiative von BJB-Seniorchef Dieter Henrici und Unternehmer Gerd Kloppsteck wurde das Kunstwerk aufgestellt. Es handelt sich um einen sechs Meter hohen Metallbaum, den der Arnsberger Künstler Rudolf Olm gefertigt hatte. Olm hatte bereits die Europa-Blume für einen Kreisverkehrsplatz in Arnsberg gestaltet. In Absprache mit den beiden Kunstmäzenen hat Olm den Metallbaum „Graf-Gottfried-Baum“ genannt, um an die historische Waldschenkung Graf Gottfrieds IV. im Jahr 1368 an die Stadt Neheim zu erinnern.

Der Neheimer Graf-Gottfried-Baum hat schon humorvolle Zeitgenossen zu Gags inspiriert. Vor einiger Zeit kettete eine unbekannte Person eine Gießkanne an den Baum. Die Gießkanne verschwand dann später.

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