Feuerwehr

Bauernhof-Brand in Wennigloh: Nachlöscharbeiten laufen

Die Scheune steht in Flammen, rechts im Bild das Wohnhaus des Bauernhofs.

Die Scheune steht in Flammen, rechts im Bild das Wohnhaus des Bauernhofs.

Foto: Wolfgang Becker

Wennigloh.  Die Feuerwehr kann den Wohntrakt des großen Bauernhauses vor dem Übergreifen der Flammen schützen. Der Scheunengiebel wird abgerissen.

Der Brand eines Bauernhofes „Am Loh“ hat Dienstagmittag für einen Großeinsatz der Feuerwehr gesorgt, verletzt wurden glücklicherweise weder Menschen noch Tiere.

Gegen 11 Uhr wird der erste Alarm unter dem Stichwort „brennende Rundballen in Scheune“ ausgelöst. Bewohner des angrenzenden Hauses haben Rauch in der Scheune bemerkt und sofort den Notruf abgesetzt.

Das Feuer breitet sich in Windeseile aus

Das Feuer breitet sich dann in Windeseile aus, und schon Minuten später wird der Alarm erhöht und weitere Einheiten werden nach Wennigloh beordert.

Dann muss alles ganz schnell gehen, denn die gesamte Scheune steht lichterloh in Flammen. Allen ist klar: Hier kann nur massiver Wassereinsatz helfen.

Einsatzkräfte rücken von allen Seiten vor

Von allen Seiten rücken nun die Einsatzkräfte mit Strahlrohren gegen das Feuer vor, Wasserentnahmestellen sind die Saugstellen „Am Born“ und am Kindergarten.

Riegelstellung schützt das Wohnhaus

„Vordringliche Aufgabe ist es, das Wohnhaus mit einer so genannten Riegelstellung zu schützen, um ein Übergreifen der Flammen zu verhindern“, erklärt Brandrat Harald Kroll vom Einsatzführungsdienst.

Darüber hinaus, so Kroll weiter, kontrollieren Einsatztrupps in dem Wohnhaus die Wände, um die Hitzeentwicklung zu überprüfen. Und der Schutz des Wohntrakts gelingt der Wehr.

Über 100 Feuerwehrleute aus dem Stadtgebiet Arnsberg im Einsatz

Bauernhof steht in Flammen

Mittlerweile sind über 100 Einsatzkräfte aus Wennigloh, Arnsberg, Hüsten, Müschede, Niedereimer und dem Fernmeldedienst sowie der beiden Hauptwachen vor Ort. Die Straße „Am Born“ ist für den Durchgangsverkehr gesperrt, um die Feuerwehrarbeiten nicht zu behindern.

Immer noch steigt dichter Rauch in den Himmel weit sichtbar bis in die angrenzenden Ortschaften.

Auch Bauern transportieren Löschwasser

Zu Hilfe kommen der Feuerwehr zwei Bauern, die mit ihren Güllewagen Löschwasser zu den Feuerwehrwagen transportieren, von wo aus das Wasser zur Brandstelle gepumpt wird.

Abrollbehälter Wasser ist vor Ort

Auch zwei Spülwagen der Stadt Arnsberg sind im Einsatz, ebenso wie der Abrollbehälter Wasser der Feuerwehr mit einem Volumen von 11.000 Litern.

Die Strohballen müssen jetzt auseinandergezogen und einzeln abgelöscht werden.

„Das wird noch einige Stunden in Anspruch nehmen“

„Das wird noch einige Stunden in Anspruch nehmen“, so Brandrat Harald Kroll, der zusammen mit Wehrführer Bernd Löhr und dem stellvertretenden Wehrführer Martin Känzler den Großeinsatz koordiniert.

Zudem wird ein Bauunternehmen angefordert, das den Giebel der mächtigen Scheune abreißen soll. Wohl um eine Gefährdung bei Einsturz auszuschließen. Die Feuerwehreinheiten aus Arnsberg, Breitenbruch und Wennigloh übernehmen nun die Nachlöscharbeiten.

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