Zulieferer für Metallindustrie

Bergheimer Firma Hoffmann + Jochheim besteht 40 Jahre

Arbeit an der Abkantpresse: Eugen Kasemir gehört zu den  Mitarbeitern der Bergheimer Firma Hoffmann + Jochheim  (HOJO), die nunmehr 40 Jahre besteht.  HOJO ist Zulieferbetrieb für manche Industriebetriebe in der heimischen Region.

Arbeit an der Abkantpresse: Eugen Kasemir gehört zu den Mitarbeitern der Bergheimer Firma Hoffmann + Jochheim (HOJO), die nunmehr 40 Jahre besteht. HOJO ist Zulieferbetrieb für manche Industriebetriebe in der heimischen Region.

Foto: HOJO / X

Bergheim.  40-jähriges Firmenjubiläum feierte die Firma Hoffmann + Jochheim, die sich als Zulieferbetrieb für die Metallindustrie einen Namen gemacht hat.

Der Bergheimer Metallbetrieb Hoffmann + Jochheim (HOJO) blickte in diesen Tagen auf sein 40-jähriges Bestehen zurück. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1979, damals noch am Standort „Am Schindellehm“ in Neheim, expandierte die Firma insbesondere nach dem 1983 erfolgten Umzug ins Bergheimer Industriegebiet. Heute produziert „HOJO Metall“ auf einer Betriebsfläche von mehr als 3500 Quadratmetern und beschäftigt 32 Mitarbeiter (darunter zwei Auszubildende)

Das Bergheimer Unternehmen Hoffmann + Jochheim hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht als Zulieferbetrieb für Firmen aus der Leuchtenbranche, Sanitärbereich, Gebäudetechnik und Küchenausstattung. „Wir übernehmen Aufträge von der Produktentwicklung über den Werkzeugbau bis zur Fertigung“, berichtet Jochen Hoffmann, der zusammen mit Klaus Jochheim das Unternehmen HOJO in der zweiten Generation leitet. Unternehmensgründer vor 40 Jahren waren Dieter Hoffmann und Paul Jochheim.

„Unsere Kunden schätzen insbesondere unser technisches Know-how, das sich mittlerweile in 3500 bis 4000 Werkzeugen zur Produktion von spezifischen Zulieferteilen widerspiegelt“, meint Jochen Hoffmann im Gespräch mit unserer Zeitung. Als Zulieferbetrieb bedient HOJO den Trend, dass große Industriebetriebe einzelne Fertigungsstufen aus Kostengründen auslagern. „Für diese Betriebe lohnt es sich einfach nicht, für die Produktion einzelner Metallteile - zumal für kleine Serien - Pressen, Drückautomaten, Biegemaschinen oder Laser-Anlagen anzuschaffen. Das kann ein Zulieferbetrieb kostengünstiger machen, indem er von Auftrag zu Auftrag das Werkzeug in der Maschine austauscht“, so Jochen Hoffmann. HOJO erfülle wichtige Qualitätskriterien der Kunden wie Produktqualität, schnelle und zuverlässige Auftragsabwicklung und ein attraktives Preis/Leistungsverhältnis.

Moderner Maschinenpark

Hoffmann + Jochheim ist nach ISO 9001 zertifiziert. Auf Kundenwunsch werden nicht nur Einzelteile, sondern Blech-Baugruppen gefertigt. Das Unternehmen setzt auf moderne 3D-CAD Arbeitsplätze und technisch fortgeschrittene Fertigungssoftware. All dies wiederum trägt letztlich dazu bei, dass es sich bei HOJO um ein absolut wirtschaftlich gesundes Unternehmen handelt.

Um im Wettbewerb der Zulieferbetriebe seine Position zu festigen, wird immer wieder ins Unternehmen investiert. Markantes Beispiel dafür war die bereits vor zwei Jahren angeschaffte 3D-Laser-Anlage, die insbesondere beim Schneiden und Schweißen spezieller Formen und natürlich auch beim Musterbau zum Einsatz kommt. Darüber hianus stehen noch zahlreiche weitere Maschinen in den Produktionshallen an der Von der Von-Siemens-Straße. Dabei geht es dann um Stanzen, Ziehen, Drücken und 2D/3D-Lasern.

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