Zeitreise

Bilderpaare von einer Stadt - Arnsberg früher und heute

Foto: Ted Jones

Arnsberg.   Ted Jones und Wolfgang Becker haben alte Aufnahmen von Arnsberg nachfotografiert. Hier gibt es Bilderpaare für einen Früher-Heute-Vergleich.

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Wir wollen auf Veränderungen blicken, Ansichten gegenüberstellen und eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen. Dafür rufen wir auch Leser/-innen auf, in ihren alten Foto- und Postkartenschachteln zu wühlen und uns schöne historische Stadt- und Landschaftsmotive aus Arnsberg und Sundern zur Verfügung zu Stellen.

Auf Spurensuche

Ein ähnliches Projekt hatte es vor einigen Jahren bereits schon einmal in Arnsberg gegeben haben, als sich Werner Bühner vom Heimatbund Arnsberg in seiner damaligen Funktion als Schulleiter der Theodor-Heuss-Hauptschule Arnsberg mit Schülern einer AG auf eine derartige Spurensuche begeben hat.

Wir wollen die Ansichten in der Printausgabe unserer Zeitung, vor allem aber auch digital in einer nach und nach anwachsenden Galerie gegenüberstellen. Zum Auftakt finden sich schon Ansichtsvergleiche von der Jägerstraße Arnsberg, dem Bahnhof Oeventrop, der Liebfrauenkirche Arnsberg und dem Hotel „Zur Post“ in Bruchhausen.

So machen Sie den Früher-Heute-Vergleich: Wir haben die Fotos so aneinandergeschnitten, dass Sie sich wahlweise das alte oder das neue Bild und auch Gegenüberstellungen mit unterschiedlichen Bildanteilen anschauen können. Für den direkten Früher-Heute-Vergleich gehen Sie mit der Maus beziehungsweise mit dem Finger auf den grünen Strich in der Mitte der Bilderpaare und halten diesen dann gedrückt. Dann können Sie den Strich nach links und rechts schieben. Wenn Sie den Balken in der mobilen Ansicht mit den Fingerspitzen so erwischt haben, dass Sie wischen können, wird er grellgrün. Einfacher zu handhaben ist die Desktop-Ansicht.

Bahnhof Oeventrop früher und heute

Liebfrauen-Kirche früher und heute

Jägerstraße in Alt-Arnsberg früher und heute

Bruchhausen früher und heute

Rettungswagen 1921 und 2016

Krankenwagen 1921 vor dem damaligen Haupteingang des Arnsberger Marienhospitals. Fahrzeug: Modell Daimler Benz 6/25, 40 PS, Bj. 1921, 100 kmh schnell, 16000 Reichsmark. Fahrzeug wurde von Daimler als Chassis geliefert, der Aufbau als Krankenwagen erfolgte in einer Stellmacherei.

Rettungswagen 2016 an gleicher Stelle: Die beiden Rettungsassistenten Reimund Eidenberg und Ralf Luig von der Arnsberger Feuerwehr mit Rettungswagen Mercedes Sprinter.

Klosterbrücke 1924 und 2016

Die Geschwister Agnes Hartmann (verh. Röhrig) und Anna Hartmann (verh. Lemärie) 1924 auf dem Weg nach Hause vom Kirchgang in der Prospsteikirche. Die beiden Schwestern sind Töchter von Vermessungssekretär Martin Hartmann, Rumbecker Straße (Eckhaus „Auf der Alm“). Das Foto ist im Besitz von Karla Disselhoff, geb. Lemärie.

Gleicher Standort 92 Jahre später: Sandra Korte und Stephanie Glaremin an einem heißen Spätsommertag 2016 auf der Klosterbrücke.

Altes Stadtbad

Bereits seit Anfang des 19. Jahrhunderts gab es für die Arnsberger eine Badegelegenheit im Haus der Witwe Willeke neben dem späteren Parkhotel in der Promenade. Auf dem Gelände des Sauerlandtheaters wurde dann 1899 nach vielen Debatten zwischen Witwe Willeke und Bürgermeister Max Löcke das neue städtische Hallenbad als „Kneipp-Kuranstalt“ errichtet. Über ein halbes Jahrhundert lernten hier tausende Arnsberger Kinder Schwimmen.

Im August 1965 wurden in dem mittlerweile abbruchreifen Stadtbad 100 Liter Altöl und 60 Liter Dieselöl im Rahmen einer Feuerwehrübung angesteckt, das Gebäude brannte mit einer riesigen schwarzen Rauchwolke völlig aus. Ein paar Jahre später wurde auf dem Gelände das Sauerlandtheater gebaut. Entlang der alten Kastanienallee verläuft heute der Ruhrtalradweg.

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