Infrastruktur

Breitenbruch: Anwohner gegen kostenintensiven Straßenausbau

Die Wannestraße steht möglicherweise ab Mitte November wieder für den Verkehr zur Verfügung.

Die Wannestraße steht möglicherweise ab Mitte November wieder für den Verkehr zur Verfügung.

Foto: Detlev Becker

Niedereimer/Breitenbruch.  Die geplante Erneuerung der Breitenbrucher Straße würde die Anwohner mit rund 340.000 Euro belasten. Ausschuss unterstützt das Begehren.

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Die Anlieger der Breitenbrucher Straße lehnen in einem Bürgerantrag, der jetzt im Bezirksausschuss Niedereimer/Breitenbruch kontrovers diskutiert wurde, den kostenintensiven Ausbau der Straße vehement ab.

Sie fordern vielmehr den Verzicht auf die beitragspflichtige Erneuerung der Bürgersteige und Standstreifen im Zuge der Fahrbahnerneuerung. Was auch der Ausschuss letztlich so empfiehlt.

Das letzte Wort hat der Haupt- und Finanzausschuss

Im Haushalt 2018/2019 sind für diese Arbeiten 530.000 Euro eingestellt, davon müssten etwa 340.000 Euro durch die Anlieger als Straßenbaubeitrag gestemmt werden. Ein fetter Batzen.

Doch ob der Empfehlung des Bezirksausschusses, die Anlieger davon zu befreien, nachgekommen wird, darüber befindet schlussendlich der Haupt- und Finanzausschuss.

Arbeiten auf der Wannestraße liegen voll im Zeitplan

Zudem soll Ausschuss-Vorsitzender Dirk Ufer nochmals prüfen, welche Baumaßnahmen außerhalb der Beitragspflicht möglich sind. Gegebenenfalls solle auch die Verwaltung nach kreativen Lösungen suchen.

Nächster wichtiger Tagesordnungspunkt der Sitzung war der Stand zur grundhaften Erneuerung der Wannestraße in Niedereimer. Hier schreiten die Bauarbeiten dank des Einsatzes des ausführenden Unternehmens zügig voran und liegen im Zeitplan.

Keine Halteverbotszone ab Grundschule / Kindergarten

Derzeit wird am letzten Abschnitt zwischen den Straßen „Zum Alten Brunnen“ und „Zum Eichhahn“ gearbeitet. Mit der Wiedereröffnung der Wannestraße ist im November zu rechnen.

Die Errichtung einer Halteverbotszone im Bereich Grundschule / Kindergarten an der Friedrichshöhe ist nicht umsetzbar. Nachgedacht wird allerdings über die Schaffung einer Hol- und Bringzone für Eltern, entsprechende Gespräche laufen bereits mit Schule, Kindergarten, Polizei und Verwaltung.

Müssen Schulkinder mit dem Auto gebracht werden?

Dorothee Brunsing-Assmann (SPD) regte hier allerdings auch einmal zum Nachdenken darüber an, ob grundsätzlich Kinder überhaupt mit dem Auto zur Schule gebracht und abgeholt werden müssen.

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