Sauerland-Museum

Brückenschlag zwischen den Museums-Bauten ist geschafft

Sauerland-Museum: Die Seitenteile der Verbindungsbrücke zwischen Alt- und Neubau werden gesetzt

Sauerland-Museum: Die Seitenteile der Verbindungsbrücke zwischen Alt- und Neubau werden gesetzt

Foto: Ted Jones

Arnsberg.   Eine weitere wichtige Etappe zur Erweiterung des Sauerland-Museums ist geschafft. Die Arbeiten liegen gut im Zeitplan.

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Für Laien eine spektakuläre Aktion, für die Experten alles nur Routine: Am frühen Dienstagmorgen wurden die zwei Seitenelemente der 12 Meter langen Verbindungsbrücke zwischen Museumsaltbau und Neubaukomplex an der Ruhrstraße passgenau eingesetzt. Millimeterarbeit mit tonnenschwerem Material.

Ruhrstraße ist während der Arbeiten komplett gesperrt

Die Arbeiten beginnen - bei Vollsperrung der Ruhrstraße - bereits um 7.30 Uhr, um kurz nach 9 Uhr ist der Brückenschlag dann schon geschafft:

Die halbhohen Seiten teile befinden sich dort, wo sie hingehören. Teleskopkran und Tieflader, die die beiden großen Elemente angeliefert haben, können abrücken.

Projektleiter freut sich: „Alles ist reibungslos verlaufen“

Und Meinolf Menke, dem Projektleiter des Hochsauerlandkreises für die Museumserweiterung, fällt ein Stein vom Herzen: „Alles ist reibungslos verlaufen.“

Nun, erläutert Menke, werde im nächsten Zug die Bodenplatte der Brücke ausbetoniert und „dann ist die Verbindung zwischen Landsberger Hof und Neubau endgültig hergestellt.“

Zum weiteren Arbeitspaket in dieser luftigen Höhe zählen unter anderem noch der Einbau der Aussichtsfenster und die Gestaltung der Brücken-Außenfassade.

Leichte Verzögerung wird im Neubau wieder aufgeholt

„Insgesamt liegen wir mit allen Arbeiten gut im Zeitplan,“ freut sich Menke, „auch wenn wir eine Verzögerung von etwa zwei bis drei Wochen haben.“

Doch das hole man im Neubaukomplex wieder auf. „Dort ist bereits der Innenausbau der großen Säle im dritten und vierten Obergeschoss angelaufen.

Aufträge vergeben

In etwa drei Wochen erfolgt auch schon der Einstieg in die technische Ausstattung.“ Der Rohbau selbst werde wohl noch Ende 2017 fertig werden.

Zum Altbau: Die Aufträge für die Einrichtung der Dauerausstellung, wie Tischler- und Vitrinenarbeiten sowie Medienhardware und Medienproduktion sind bereits in Auftrag gegeben. Der Einbau ist - Stand heute - im zweiten Quartal 2018 geplant.

„Bewegen uns weiter im gesetzten Finanzrahmen“

Aktuell seien zudem rund 90 Prozent der erforderlichen Ausschreibungen gelaufen. Und besonders wichtig: „Wir bewegen uns weiterhin innerhalb des vom Kreistag gesetzten Finanzrahmens in Höhe von rund 13 Millionen Euro.“

Ein Video dazu findet sich unter: https://www.wp.de/staedte/arnsberg/arbeiten-am-sauerlandmuseum-id212675043.html

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