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Corona Arnsberg/Sundern: Inzidenzwert im HSK steigt weiter

RKI-Präsident: Corona-Maßnahmen "konsequent beherzigen"

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hat die Corona-Situation in Deutschland als "sehr ernst" bezeichnet. Es bestehe jedoch die Chance, die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sagte Wieler in Berlin. "Wir sind nicht machtlos", sagte er mit Blick auf das Verhalten aller Bürger.

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Arnsberg/Sundern/Hochsauerlandkreis.  Corona in Arnsberg und Sundern: Die 7-Tage-Inzidenz im Hochsauerlandkreis ist laut RKI auf 53,5 gestiegen – der HSK bleibt damit Risikogebiet.

  • Corona in Arnsberg und Sundern: Die 7-Tage-Inzidenz im Hochsauerlandkreis liegt laut RKI nun bei 53,5 (Stand 24. Oktober, 0 Uhr)
  • Der HSK bleibt damit weiter Risikogebiet.
  • Für den gesamten Hochsauerlandkreis gelten neue Regeln.

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Update: 24, Oktober: Laut Robert-Koch Institut ist der Inzidenzwert für den HSK weiter gestiegen. Gestern meldete das RKI eine Sieben-Tage-Inzidenz von 52,7. Aktuell (Stand 24, Oktober, 0 Uhr) liegt der Wert bei 53,5.

Update: Freitag, 23. Oktober, 15.34 Uhr: Der Hochsauerlandkreis bestätigt die 7-Tage-Inzidenz von 52,7. Grund sei, dass es mit Stand von Freitag, 23. Oktober, 9 Uhr, 43 Neuinfizierte gebe. Im Marienhospital Arnsberg ist am 22. Oktober ein 73-jähriger Mann gestorben, der vorerkrankt war.

Die Statistik des Hochsauerlandkreises verzeichnet 43 Neuinfizierte und fünf Genesene. Insgesamt sind es damit 159 Infizierte, 936 Genesene sowie 21 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden 14 Personen behandelt, davon vier Personen intensivmedizinisch und davon wieder drei beatmet. Seit Ausbruch der Pandemie zählt der Hochsauerlandkreis insgesamt 1.116 bestätigte Infektionen.

Die Infizierten verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (23), Bestwig (23), Brilon (5), Eslohe (4), Hallenberg (2), Marsberg (5), Medebach (7), Meschede (29), Olsberg (5), Schmallenberg (28), Sundern (21) und Winterberg (7).

Neue Regeln für den gesamten Hochsauerlandkreis

Folgende Allgemeinverfügung gilt im HSK ab Samstag, 24. Oktober, 0 Uhr:

  • Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.
  • Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Wo genau das vor Ort ist, legt der Kreis im Einvernehmen mit den Städten und Gemeinden ausdrücklich fest. Für die die Städte Arnsberg und Sundern wird es in der Allgemeinverfügung Regelungen geben.
  • Die Kommunen können in Abstimmung mit dem Landeszentrum Gesundheit, dem Gesundheitsministerium und der Bezirksregierung weitere Schutzmaßnahmen wie eine Sperrstunde für gastronomische Einrichtungen verabreden.
  • Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.
  • Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen.
  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.
  • Dies alles haben die Kommunen in einer Schaltkonferenz mit dem Krisenstab des HSK am Freitagmorgen so abgesprochen.
  • Auf Einkaufsstraßen in der Neheimer Innenstadt gibt es ab 24. Oktober, 0.00 Uhr, am Wochenende eine Maskenpflich t, das heißt: Freitags und samstags von 9 bis 18 Uhr sowie sonntags von 13 bis 18 Uhr ist auf diesen Straßen eine Maske zu tragen. Dies gilt dann für Hauptstraße, Apothekerstraße (Im Abschnitt von Möhnestraße bis Oberstraße) , Marktplatz, Stembergstraße (zwischen Lange Wende und Schwester-Aicharda-Straße) , Lange Wende (im Abschnitt von Hauptstraße bis Springufer), Springufer (von Hauptstraße bis St.-Johannes-Hospital), Am Spring (Fußweg unterhalb des Pflegeheims St. Johannes) + Treppchen zur Fußgängerzone, Mendener Straße (im Fußgängerzonenbereich).

Update: Freitag, 23. Oktober, 5.52 Uhr: Eher als erwartet gehört der HSK nun auch zu den vom Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebieten: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist laut RKI am Donnerstag auf 52,7 geklettert. Über die Folgen in den einzelnen Städten beraten die Krisenstäbe am Vormittag.

92-jährige Frau stirbt in Brilon

Update: Donnerstag, 22. Oktober, 14.38 Uhr: Mit Stand von Donnerstag, 22. Oktober, 9 Uhr, verzeichnet die Statistik des Hochsauerlandkreises einen Todesfall, kreisweit 33 Neuinfizierte und acht Genesene. Eine 92-jährige Frau ist am 21. Oktober im Krankenhaus Maria-Hilf Brilon verstorben und befand sich in stationärer Behandlung. Sie hatte erhebliche Vorerkrankungen.

Insgesamt sind es aktuell 123 Infizierte, 931 Genesene sowie 20 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden zwölf Personen behandelt, davon zwei Personen intensivmedizinisch und beatmet. Seit Ausbruch der Pandemie zählt der Hochsauerlandkreis insgesamt 1073 bestätigte Infektionen. Die offizielle 7-Tage-Inzidenz des Landeszentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG) liegt bei 31,6 (Stand: 22. Oktober, 0 Uhr).

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass die offiziellen Zahlen des LZG bzw. des Robert Koch Instituts (RKI) aufgrund von Meldeverzögerungen in Verzug sind. Das Gesundheitsamt erwartet für den 23. Oktober möglicherweise schon die Überschreitung des Inzidenzwertes von 35. Die Folge sind zusätzlich greifende gesetzliche Regelungen und Maßnahmen im Rahmen einer Allgemeinverfügung zur Eindämmung der Pandemie.

Außerdem wurde im offenen Kindergarten Schmallenberg-Bödefeld ein Kind positiv getestet, die Einrichtung wurde geschlossen. Zudem musste eine Gruppe im Heilpädagogischen Kindergarten in Arnsberg geschlossen werden, da eine Mitarbeiterin (Wohnsitz Soest) positiv getestet wurde.

Update: Mittwoch, 21. Oktober, 11.30 Uhr: Im Hochsauerlandkreis gibt es mit Stand von Mittwoch, 21. Oktober, 9 Uhr, 13 Neuinfizierte und vier Genesene. Die Statistik verzeichnet damit aktuell 98 Infizierte, 923 Genesene sowie 19 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden elf Personen behandelt, davon zwei intensivmedizinisch und auch beatmet.

Die Zahl aller bestätigten Infizierten beträgt 1040. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 33,5 (Stand: 20. Oktober, 0 Uhr).

Die Infizierten verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (21), Bestwig (11), Brilon (6), Eslohe (4), Hallenberg (2), Marsberg (6), Medebach (7), Meschede (10), Olsberg (2), Schmallenberg (8), Sundern (18) und Winterberg (3).

Martinszüge in Sundern abgesagt

Update: Mittwoch, 21. Oktober, 9.47 Uhr: Nach Rücksprache mit den Beteiligten der Martinszüge in Ober- und Untersundern, dem Löschzug Sundern, dem Musikverein, der 2. und 3. Kompanie der Schützenbruderschaft, dem Heimatverein, der Kirchengemeinde und dem Ortsvorsteher Hans-Jürgen Schauerte werden auf Grund der Corona-Pandemie die Martinszüge in diesem Jahr nicht stattfinden.

„Auch nach Rücksprache mit dem Amt Sicherheit, Schutz und Ordnung der Stadt Sundern wäre eine Ausführung unserer Martinszüge nur mit sehr hohen Auflagen zu händeln, was wir aber leider nicht leisten können. Dies ist sehr bedauerlich, aber die Gesundheit aller geht vor“, so der Ortsvorsteher. Wie Pfarrer Stefan Siebert berichtete, werde der Pastorale Raum Sundern mit den Grundschulen und Kindergärten in geeigneter Weise dem Heiligen St. Martin gedenken.

HSK-Sportgala ist abgesagt

Update: Dienstag, 20. Oktober, 14.10 Uhr: Der Kreissportbund sagt die HSK-Sportgala ab. Die Ehrungen in den jeweiligen Kategorien wird individuell und für die Sportler/innen heimatnah im kleinsten Kreis erfolgen.

19 weitere Corona-Infektionen

Update: Dienstag, 20. Oktober, 13.08 Uhr: 19 Neuinfektionen und 28 Genesene vermeldet der Hochsauerlandkreis am Dienstag, 20. Oktober. Insgesamt sind es damit aktuell 89 Infizierte, 919 Genesene und 19 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Stationär werden elf Personen behandelt, zwei davon intensivmedizinisch. Die Zahl aller bestätigten Infizierten beträgt 1027. Die 7-Tage-Inzidenz für den Hochsauerlandkreis liegt bei 31,27.

Acht stationäre Patienten

Update: Montag, 19. Oktober, 11.15 Uhr: Nach dem Wochenende verzeichnet der Hochsauerlandkreis 33 Neuinfizierte (elf pro Tag) und sechs Genesene. Die Neuinfizierten verteilen sich laut Gesundheitsamt auf das gesamte Kreisgebiet, das Geschehen sei keinem Hotspot zuzuordnen.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 25,87. Die Statistik weist aktuell insgesamt 98 Infizierte, 891 Genesene sowie 19 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion auf. Die Zahl aller bestätigten Infizierten beträgt 1008. Stationär werden weiterhin acht Personen behandelt, davon zwei intensivmedizinisch und auch beatmet.

Klinikum richtet weitere Intensivstation ein

Update Freitag, 16. Oktober, 17 Uhr: Das Klinikum Hochsauerland bereitet sich auf mehr Covid-19-Patienten vor. Unter anderem wird die Klinik für Urologie vom Standort Marienhospital an den Standort Karolinen-Hospital verlagert. Ab Montag, 19. Oktober 2020, ist die Klinik für Urologie in Hüsten für die Patienten da.

„Am Standort Marienhospital wird derzeit zudem eine weitere Intensivstation materiell gerüstet; auch Pläne zur Umschichtung von Personal sind erstellt“, heißt es in einer Mitteilung des Klinikums. „Die Maßnahmen dienen dazu, am Standort Marienhospital wieder mehr Handlungsspielraum für die Versorgung von Covid-19-Patienten zu gewinnen.“

Elf Neuinfizierte im HSK

Update Freitag, 16. Oktober, 9 Uhr: Im Hochsauerlandkreis gibt es elf Neuinfizierte und vier Genesene. Die Statistik verzeichnet damit aktuell 71 Infizierte, 885 Genesene sowie 19 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden acht Personen behandelt, davon zwei intensivmedizinisch und auch beatmet. Die Zahl aller bestätigten Infizierten beträgt 975. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 10,4 (Stand: 15. Oktober, 0 Uhr). Die Infizierten verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (20), Bestwig (6), Brilon (6), Eslohe (1), Hallenberg (2), Marsberg (3), Medebach (2), Meschede (4), Olsberg (2), Schmallenberg (5), Sundern (19) und Winterberg (1)


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