Karneval

Der „Lindwurm der Freude“ zieht wieder durch Arnsberg

Eine wilde Truppe im Lindwurm.

Foto: Wolfgang Becker

Eine wilde Truppe im Lindwurm.

Arnsberg.   Auch wenn das Wetter nicht so ganz mitspielte, verloren die Närrinnen und Narren ihre gute Laune nicht.

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Ja, ist das denn zu fassen! Da präsentiert sich in den vergangenen Tagen der Winter von seiner schönsten Seite, doch ausgerechnet zum närrischen Höhepunkt in Arnsberg - dem „Lindwurm der Freude“ - geht ihm mit grauen Farben und Regen die Puste aus. Aber die schmetternden Fanfaren der Kapellen vermochten das graue Gewölk dann im weiteren Verlauf doch noch etwas hinwegzufegen. Zumindest zeitweise.

Mistwetter stört die gute Laune der Narren nicht

Doch vom Wetter lassen sich bekanntlich die Arnsberger und die vielen auswärtigen Besucher die gute Laune grundsätzlich nicht verderben, auch wenn in diesem Jahr weniger Menschen den Umzug säumten. Wozu gibt es Regenhäute und -schirme.

Kamelle fliegen

So herrschte entlang des Zugweges - vom Sauerland-Theater bis hinaus zum Alten Markt - jede Menge Spaß und die Kamelle und anderen Wurfgeschosse flogen munter von den Motivwagen und aus den „Transportbehältern“ der Fußgruppen. Vor allem letztere boten in ihren oft sehr phantasievollen und aufwändigen Kostümen schöne Bilder.

Allerdings gab es bei den Zuschauern nicht nur einhelliges Lob. Vielmehr wurden Schilder vermisst, die - wie in früheren Jahren - die jeweiligen Gruppen vorstellen.

Zugabstände zu groß

Und auch die Abstände zwischen den einzelnen Motivwagen und Fußgruppen wurden im Altstadtbereich vielfach als deutlich zu lang und als das Gesamtbild störend empfunden.

So verließen in Arnsbergs Guter Stube bereits vor Zugende viele Schaulustige den Ort des Geschehens, weil sie glaubten, der Zug wäre schon vorbei. Hier müssen die Organisatoren der KLAKAG im kommenden Jahr nachbessern.

Nach dem Zug wurden die Lokale gestürmt

Dennoch herrschte unter dem Strich wieder die typische Ausgelassenheit eines Zug-Sonntags in der Regierungsstadt.

Viele Freundesgruppen verfolgten das wogende Spektakel gemeinsam vom Straßenrand aus, um anschließend die umliegenden Lokale zu stürmen. Und regierte dann völlig uneingeschränkt „Prinz Karneval“.

Und auch ihnen gebührt großer Dank: Unmittelbar nach Zugende sorgten die Mitarbeiter der Stadtwerke für Sauberkeit.

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