Kellerbrand

Dichte Rauchwolken über dem Arnsberger Brückenplatz

Blumenladen-Brand am Brückenplatz

Während der Löscharbeiten hat die Feuerwehr mit starker Qualmentwicklung zu kämpfen.
Mi, 08.11.2017, 13.54 Uhr

Blumenladen-Brand am Brückenplatz

Beschreibung anzeigen

Arnsberg.   Brand bleibt auf Kellerraum unter dem Blumenladen am Brückenplatz begrenzt. Feuerwehr kämpft beim Löschen gegen die starke Qualmentwicklung.

Dichter Rauch steigt über dem Arnsberger Brückenplatz auf. Im dort ansässigen Blumenladens nimmt schwarzer Qualm am Mittwochvormittag fast jede Sicht. Eine Verpuffung im Keller des Hauses hat kurz vorher einen Brand ausgelöst. Verletzt wird niemand.

Die anwesenden Hausbewohner reagieren schnell, verlassen das Gebäude. Die alarmierte Feuerwehr kann nach Eintreffen direkt mit der Arbeit beginnen. „Zum Glück waren schon sämtliche Personen aus dem Gebäude raus“, sagt Udo Schütte von der Feuerwehr Arnsberg, „wir konnten sofort mit der Brandbekämpfung beginnen“. Die Polizei war zuvor schon durch alle Wohnungen und die Geschäftsräume gegangen und hatte sich versichert, dass kein Mensch mehr im Haus war.

Schwerer Atemschutz ist nötig, als sich die Feuerwehreinsatzkräfte dem Brandherd nähern. Der befindet sich im Keller des Haus in einem Raum des Blumenladen. Hier fangen dann auch schnell dort gelagerte Deko-Materialien Feuer. Der Brand beschränkt sich aber offenbar auf den einen Raum, sorgt aber dafür, dass dichter und lebensgefährlicher Qualm durch das ganze Haus nach Draußen zieht.

Über die Ursachen kann die Feuerwehr vor Ort nichts sagen. Das ist Sache der Polizei, die den im Keller unter Wasser stehenden Brandort beschlagnahmt und einen Brandermittler an die Arbeit lässt.

Zwei Stunden lang ist die Feuerwehr mit dem Brand beschäftigt. 40 Einsatzkräfte waren ausgerückt. Sie stammen von der Wache Arnsberg, der Hauptwache Neheim und den freiwilligen Einheiten des Löschzuges Arnsberg sowie der Löschgruppen Breitenbruch und Wennigloh. Ausgerückt waren zudem der Rettungsdienst und der Notarzt.

Das Feuer haben die Blauröcke recht schnell im Griff und gelöscht. Es folgen die routinemäßigen Abschlussarbeiten. „Das Gebäude musste gründlich gelüftet werden“, erzählt Udo Schütte. Ehe der Brandort übergeben wird kontrolliert die Feuerwehr das Gebäude mit einer Wärmebildkamera nach versteckten Brandnestern, räumt auf und rückt ab.

Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik