Melde-App

Die Arnsberger Melde-App kommt bei den Bürgern an

Auch Britta Hansknecht hat sich die Arnsberger Melde-App auf ihr Smartphone heruntergeladen.

Auch Britta Hansknecht hat sich die Arnsberger Melde-App auf ihr Smartphone heruntergeladen.

Foto: Wolfgang Becker

Arnsberg.  Die Stadtverwaltung reagiert schnell und gründlich auf Hinweise auf Missstände, die per App im Rathaus eingehen. Die Bürger sind begeistert.

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Die Einführung der Arnsberger Melde-App - so das Fazit nach sechs Jahren - hat sich als brillante Idee bestätigt.

Denn dieses Angebot an die Bürger, unkompliziert und schnell auf Missstände hinweisen zu können, wird hervorragend angenommen und bewertet. Wie auch eine Umfrage unserer Zeitung in den sozialen Medien ergab.

„Klappt super. Viele Dinge wurden noch am selben Tag behoben.“

Vor allem die in der Regel flotten Reaktionen der Verwaltung auf die Hinweise per Melde-App werden von den Bürgern sehr geschätzt. Wie es Stefanie Siegel - wie viele andere auch - auf unser Facebook-Seite zum Ausdruck bringt: „Klappt super. Schon öfter genutzt. Viele Dinge wurden noch am selben Tag behoben.“

Eine knappe Aussage, die aber ein großes Lob in Richtung Stadtverwaltung bedeutet.

Per App gemeldete Probleme schnell beseitigt

Auch der Arnsberger Willy Verbanc hat, wie bereits in einem Leserbrief angedeutet, nur allerbeste Erfahrungen mit der digitalen Verbindung zwischen Stadt und Bürgern gemacht.

„Ich habe bereits fünf Mitteilungen zu Problemen oder unhaltbaren Zuständen geschickt, die dann alle sofort beseitigt wurden.“

Willy Verbanc: „Eine solche Reaktion der Stadt ist einfach klasse“

Die „Krönung“ für Willy Verbanc war dabei sein Hinweis auf mangelhafte Beleuchtung im Umfeld der Sporthalle Sauerstraße, in der in den Abendstunden viele verschiedene Kurse laufen.

„Doch unter dem Strich war das eine sehr dunkle Ecke, wenn man sich anschließend zu Fuß oder mit dem Rad nach Hause begab oder zum abgestellten Auto ging.“ Verbanc nutzte die App - und schon stand eine Laterne da. „Eine solche Reaktion ist einfach klasse.“

Stadt Arnsberg reagiert mit einem netten „Dankeschön“

Besonders imponiert dem Arnsberger die sofortige Rückmeldung seitens der Stadt - dort ist Petra Weck für die Melde-App zuständig - mit einem netten „Dankeschön“ für die Hinweise.

„Zudem bekommt man stets einen Zwischenbericht über den Stand der Dinge und die gemeldeten Probleme werden je nach Aufwand zügig behoben.“

„Die Stadt ist auf unsere Hilfe angewiesen“

Deshalb ist Verbanc der Meinung, dass alle Bürger, die am Stadtgeschehen Anteil haben möchten, diese App herunterladen und bei Bedarf nutzen sollten.

„Schließlich kann die Stadt nicht überall Streife fahren und schauen, ob alles in Ordnung ist. Sie ist vielmehr auf unsere Hilfe angewiesen. Also nicht nur meckern, sondern der Stadt per App Bescheid geben. Die reagiert dann.“

Nicht-Arnsberger staunen, dass es eine Melde-App überhaupt gibt

Er selbst jedenfalls rühre im Freundes- und Bekanntenkreis kräftig die Werbetrommel für die App. Selbst in den von ihm geleiteten Kursen in der SGV-Wanderakademie. „Die Nicht-Arnsberger staunen dann, dass es so etwas überhaupt gibt und wollen auch in ihren Städten eine solche App haben.“

Der Großteil der Hinweise gelangt jetzt bei Melde-App ins Rathaus

Aber auch die Stadt bestätigt den Erfolg der Melde-App: „Sie wird sehr gut angenommen,“ erklärt deren Sprecherin Stephanie Schura.

Sei der Großteil der Meldungen zuvor telefonisch eingegangen, „ist die App derzeit mit fast 50 Prozent der bevorzugte Kanal, gefolgt von telefonischen Anfragen oder Meldungen per E-Mail“. Gut für die Arbeitseffizienz auch: Unsinnige Meldungen seien nicht zu verzeichnen.

Stadt: Bearbeitungszeiten sind immer vom jeweiligen Sachverhalt abhängig

Zu den Bearbeitungszeiten, die auf großes Lob stoßen, könne allerdings, so Schnura, keine generelle Aussage getroffen werden.

„In der Regel versuchen wir, die Anliegen innerhalb von drei Arbeitstagen zu bearbeiten, oftmals bekommen die Beschwerdeführer auch Rückmeldungen innerhalb von 24 Stunden.“

Es gebe aber natürlich immer Sachverhalte, die eine längere Bearbeitungszeit in Anspruch nehmen würden. „Wenn zum Beispiel umfangreiche rechtliche Prüfungen durch verschiedene Fachdienste erforderlich sind.“

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