Stadtentwicklung

Die erste Arnsberger Ideenschmiede steigt am 9. April

Blick vom Burgberg auf Arnsberg.

Blick vom Burgberg auf Arnsberg.

Foto: Wolfgang Becker

Arnsberg.   Vier Mitbürger werden auf Initiative von Verkehrsverein und „Wir in Arnsberg“ Verbesserungsvorschläge für Arnsberg präsentieren.

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Das Premierendatum steht: Am 9. April wird zum ersten Mal zu „Die Ideenschmiede. Arnsberg denkt vor“ eingeladen. Mitbürger werden dann ihre Vorstellungen präsentieren, wie der Stadtteil weiter nach vorne gebracht werden könnte.

Initiatoren sind Verkehrsverein und Werbegemeinschaft „Wir in Arnsberg“ (WiA). Auch das eine Premiere - es ist die erste gemeinsame Aktion der beiden Organisationen.

Mit Kreativität und dem Willen, zu verändern

Kreativität und der Wille, zu verändern. Das sind die Parameter, die wichtig sind, um eine Stadt, einen Stadtteil attraktiv zu gestalten. Für Bürger und Gäste gleichermaßen.

Und dazu wollen nun Verkehrsverein und WiA beitragen - durch ihre Ideenschmiede, die sie im vergangenen Dezember - wie berichtet - entwickelt haben.

„Es macht Sinn, unsere Kräfte zu bündeln“

Dabei haben die Hauptakteure Heinz Hahn und Tarek Jumah eine bedeutsame Erkenntnis für ihr künftiges Handeln gewonnen: „Wir merken jetzt, dass es Sinn macht, unsere Kräfte zu bündeln, als jeder für sich allein herumzuwerkeln,“ sagt Jumah. Und das sei ihm inzwischen auch von vielen Menschen in Arnsberg so bestätigt worden.

So wird die Ideenschmiede im Blauen Haus den Auftakt einer engen Zusammenarbeit bilden. Ziel ist es dabei, Ideen aus der Bevölkerung zu rekrutieren, die bei einer Realisierung helfen können, Stadtteil und damit die gesamte Stadt im Wettbewerb mit anderen Kommunen besser aufzustellen.

Mit Bürgern, Politik und Verwaltung etwas bewegen

Interessant dabei, so Heinz Hahn: „Die vielen Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern haben unterstrichen, dass es hier vor Ort im Großen und Ganzen schön ist, aber Kleinigkeiten zur Verbesserung oder Ergänzung bestehender Angebote fehlen.“ Und genau diese Kleinigkeiten wolle man nun finden helfen.

Auf dem Weg zum Ziel aber wolle man Arnsberg weder „auf links drehen“, noch eine Front zu Politik und Verwaltung aufbauen. „Unser Bestreben ist vielmehr: Wir wollen gemeinsam mit Bürgern, Politik und Verwaltung etwas bewegen,“ erklärt Hahn.

Initiatoren kündigen spannende Themen an

Und diese Bewegung beginnt am 9. April. Dann werden Karl-Jochen Schulte, Norbert Plaßwilm, Christof Möller und Daniel Litver ihre ganz persönlichen Arnsberg-Ideen einer interessierten Öffentlichkeit präsentieren.

Die Themen allerdings wollen Tarek Jumah und Heinz Hahn nicht vorab verraten.

Nur so viel: „Sie sind spannend, die Diskussionen werden sicher spannend und es könnten in einer möglichen Ausarbeitung der Themen noch zusätzlich Bürger aktiviert werden, eine Idee weiter zu forcieren,“ so Jumah.

Die Auftaktveranstaltung gilt zugleich als „Eisbrecher“

Die Auftaktveranstaltung gilt zugleich als „Eisbrecher“. Denn die Resonanz auf den Aufruf, eigene Ideen für die Attraktivierung Arnsbergs öffentlich vorzustellen, sei recht verhalten gewesen.

„Wir denken, dass viele erst einmal abwarten, wie sich die Sache entwickelt, ehe sie selbst an die Öffentlichkeit treten,“ glaubt Heinz Hahn. Denn klar sei auch: „Ideen gibt es viele. Es fehlen nur die Leute, die sie umsetzen. Und die wollen wir animieren.“

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