Ideenschmiede

Die Ideenschmiede richtet jetzt konkrete Arbeitsgruppen ein

Arnsberg gut positionieren. Das ist Ziel von Ideenschmiede und

Arnsberg gut positionieren. Das ist Ziel von Ideenschmiede und

Foto: Hans Blossey

Arnsberg.   Die nächste Stufe wird gezündet. Die Arnsberger Bürgerinnen und Bürger sind dabei zur Mitarbeit eingeladen.

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Die Macher der „1. Arnsberger Ideenschmiede“ zünden die nächste Stufe: Nach der Präsentation von Bürgerideen zur Attraktivierung Arnsbergs werden jetzt Arbeitsgruppen zur konkreten Weiterentwicklung gebildet. Dafür werden „Mitmacher“ gesucht.

Am heutigen Dienstag skizzieren die Initiatoren Heinz Hahn und Tarek Jumah in der Kulturschmiede nochmals kurz den Projektgedanken im Rahmen der Auftaktveranstaltung „Integriertes Handlungskonzept Altstadt Arnsberg“.

„Das zeigt, dass Schnittstellen vorhanden sind“

„Diese Einladung zeigt, dass es bei den vorgelegten Bürger-Ideen durchaus Schnittstellen mit den Überlegungen der Stadt Arnsberg gibt,“ freut sich Verkehrsvereinsvorsitzender Heinz Hahn.

Schließlich habe man im Vorfeld bereits ein sehr konstruktives Gespräch mit Vertretern von Stadtplanung und -marketing habe führen können. „Dabei wurden das Engagement und der große Einsatz der Bürger für ihre Stadt sehr begrüßt. Das macht uns Mut und das ist ein gutes Signal.“

Stadt stuft Baumwipfelpfad als unmöglich ein

Allerdings, ergänzt Tarek Jumah als Vertreter der Werbegemeinschaft „Wir in Arnsberg“ (WiA), seien aber städtischerseits vorsorglich auch rote Linien aufgezeigt worden.

„In einer ersten spontanen Einschätzung der Chancen und Risiken in der behördlichen Genehmigung haben die Stadtplaner einige Ideen wie den Baumwipfelpfad im Eichholz als schwierig bis unmöglich eingestuft. Aber eine kategorische Ablehnung hat es nicht gegeben.“ Und ein Baumwipfelpfad könne ja auch an anderer Stelle errichtet werden, findet Jumah.

Im stillen Kämmerlein soll nicht gearbeitet werden

In diesem Zusammenhang verweist Jumah auf die Idee hinter der „Ideenschmiede“:

Eine initialer Gedanke soll zu weiteren Überlegungen führen, an deren Ende möglichst ein sinnvolles, weil umsetzbares Ergebnis steht. „Denn von vornherein einen Vorschlag als Endprodukt zu betrachten, das wäre ja auch Quatsch.“

Das Ausfeilen der Ideen soll nun nicht im stillen Kämmerlein, sondern in Arbeitsgruppen geschehen, in die sich interessierte Bürger einbringen können und sollen ( siehe Infobox). In allerdings personell bewusst kleinzuhaltenden Gruppen, um ein möglichst effektives Arbeiten zu erlauben.

„Viele Bürger scharren schon mit den Hufen“

Ziel dabei: Von der Idee zum konkreten Konzept. „Natürlich,“ so Heinz Hahn, „kann am Ende eines solchen Prozesses auch das Aus für eine Idee stehen, wenn sich herausstellt, dass sie nicht zu realisieren ist.“

Die Arbeitsgruppen sollen die Ergebnisse übrigens in einem überschaubaren Zeitrahmen liefern, „denn viele Bürger scharren schon mit den Hufen und warten, dass etwas passiert.“

Regelmäßiger Informationsaustausch mit der Stadt

Und damit bürgerschaftlicher Idealismus nicht unnötig verschwendet wird, sollen die jeweiligen Arbeitsgruppen für den regelmäßigen Informationsaustausch mit den Fachbehörden der Stadt Arnsberg Sorge tragen.

„Unser stärkster Partner“

„Damit man schnell erkennt, was geht und was nicht geht und so Auswege finden kann.“ Oder zur „Beerdigung“ schreiten muss.

„Die Stadtverwaltung jedenfalls,“ unterstreicht Heinz Hahn, „wird unser stärkster Partner sein.“

Bislang zeigen sich die Initiatoren der Ideenschmiede mit dem Verlauf sehr zufrieden. „Wir waren zwar am Anfang zunächst etwas enttäuscht, dass nur wenige Vorschläge eingegangen sind. Aber dann,“ sagt Tarek Jumah, „hat sich schnell gezeigt, dass das völlig ausreichend ist. Auch die Resonanz in der Bevölkerung ist sehr gut.“

Bei einer Realisierung „müssen andere ran“

Gibt es noch eine „2. Arnsberger Ideenschmiede“? Dazu ein klares Ja. Aber die erste müsse zunächst abgearbeitet werden. „Und jeder muss sich bewusst sein, dass die tatsächliche Realisierung einer Idee nicht mehr im Ehrenamt machbar ist,“ so Hahn. „Da müssen dann andere ran.“

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