Bundestagswahl 2017

Dirk Wiese schafft es über die Liste

Sehr verhaltene Stimmung um 18 Uhr bei der Bekanntgabe der Prognose bei der SPD-Wahlparty in der Bierstube Starke in Brilon: rechts MdB Dirk Wiese, daneben SPD-Europaabgeordnete Birgit Sippel

Sehr verhaltene Stimmung um 18 Uhr bei der Bekanntgabe der Prognose bei der SPD-Wahlparty in der Bierstube Starke in Brilon: rechts MdB Dirk Wiese, daneben SPD-Europaabgeordnete Birgit Sippel

Foto: Jürgen Hendrichs

Arnsberg.   Nach einer Nacht des Zitterns steht fest: Dirk Wiese (SPD) wird das Sauerland weiter im Bundestag vertreten. Über die Landesliste reicht es doch.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Das Sauerland wird im neuen Deutschen Bundestag mit drei Abgeordneten vertreten sein. Über Nacht entschied sich, dass auch Dirk Wiese (SPD) über die Landesliste noch den Einzug in das Parlament geschafft hat. Es war eine Zitterpartie.

„Immer noch unsicher“, hieß es bis spät in die Nacht. Zu Unklar war, wieviele Direktmandate an die SPD gegangen waren und wie sich die Rechnung der Überhang- und Ausgleichsmandate auf das „Ziehen der Landesliste“ auswirke. Um kurz nach 6 Uhr heute morgen schickt Dirk Wiese dann den Link auf die Homepage des Bundeswahlleitern herum. Und da steht es dann schwarz auf weiß: Der Sauerländer gehört als Elfplatzierter zu den nur noch 15 über die Liste erfolgreichen SPD-Abgeordneten aus Nordrhein-Westfalen in Berlin.

Damit wird das Sauerland in Berlin durch ein Trio vertreten: Wahlkreissieger Patrick Sensburg (CDU), Dirk Wiese (SPD) und der über die Landesliste eingezogene Carlo Cronenberg (FDP). „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den sauerländer Kollegen“, sagte Cronenberg noch am Wahlabend. Auch seine politische Konkurrenz im Sauerland drückte ihm im Sinne einer Stärkung der Region die Daumen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben