Donnerstags live in Arnsberg

„Donnerstags live“ lockt auch in 2018 wieder die Massen an

Hanna, Anabel, Jenny und Lina gießen die letzte Veranstaltung von „Donnerstag live" 2018. Und stärken sich mit einem prickelnden Getränk.

Foto: Wolfgang Becker

Hanna, Anabel, Jenny und Lina gießen die letzte Veranstaltung von „Donnerstag live" 2018. Und stärken sich mit einem prickelnden Getränk.

Arnsberg.   Aufgrund des großen Publikumsinteresses will der Verkehrsverein die Möglichkeit prüfen, in 2019 eine fünfte Veranstaltung dranzuhängen.

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Das Format „Donnerstags live in Arnsberg“ ist weiterhin ein Erfolgsmodell und lockt unverändert die Massen an. Selbst bei der letzten Veranstaltung 2018 ließen sich die Besucherinnen und Besucher auch von den kursierenden Unwetterwarnungen nicht abschrecken und bevölkerten die Festwiese in der Promenade, genossen die Musik und das gesellige Miteinander.

Aufgrund der Magnetwirkung wird nun beim ausrichtenden Verkehrsverein überlegt, „Donnerstags live“ in 2019 mit einer fünften Veranstaltung auszuweiten.

„Es war einfach super in diesem Jahr“

„Es war einfach super in diesem Jahr,“ zieht Verkehrsvereins-Geschäftsführerin Karin Hahn eine erste Bilanz. Dies habe sie nicht nur persönlich so empfunden, sondern dieser Eindruck sei ihr in zahlreichen Gesprächen immer wieder bestätigt worden.

„Die Besucher haben sich offensichtlich wohl gefühlt, denn alle sahen zufrieden und glücklich aus. Und das waren wir dann als Veranstalter ebenfalls, denn wir wollen ja den Daheimgebliebenen und den Touristen etwas liefern.“

„Ein jeder soll hier einen schönen Abend verbringen“

Ein deutliches Zeichen für dieses Wohlfühlen, so Hahn, sei sicherlich, dass viele einfach nur gekommen seien, um gute Musik zu hören und dabei zu entspannen.

„Dazu haben sie sich sogar Decken und Stühle mitgebracht und es sich dann auf der Wiese bequem gemacht.“ Und genauso müsse es sein. „Ein jeder soll hier einen schönen Abend verbringen, so wie er es mag.“ Ohne jeglichen Zwang, zu konsumieren.

Auf der Festwiese ist die Atmosphäre besser

„Es ist auch schön, dass wir nach dem Gastspiel 2017 auf dem Neumarkt wieder zur Promenade zurückgekehrt sind.“ Dort sei einfach die Atmosphäre erheblich besser und entspannter. Positiv bemerkbar gemacht habe sich zudem der neue Standort der großen Bühne für die Bands. „Auch das ist gut beim Publikum angekommen.“

Ende gut, alles gut. Aber vor dem Start 2018 von „Donnerstags live“ habe sie doch „einigen Bammel“ gehabt. „Wegen der Affenhitze. Wir hatten die Sorge, dass deswegen niemand kommen würde.“

Unwetterwarnungen bereiteten Sorgen

Doch diese Sorge konnte das Team des Verkehrsvereins aber schnell in die Tonne hauen: Bei der ersten Veranstaltung bevölkerten nach vorsichtigen Schätzungen von Besuchern rund 2 000 Menschen die Festwiese und belagerten Bühne und Bierstände. Ähnlich war dies dann bei den zwei folgenden Termine.

Sorgen gab es dann aber wieder am letzten Veranstaltungstag - Unwetterwarnungen ließen bei vielen Menschen die Pulsfrequenz nach oben schnellen und eine Absage befürchten.

„Unser Telefon lief an diesem Tag förmlich heiß“

„Unser Telefon lief an diesem Tag förmlich heiß,“ so Karin Hahn. „Alle wollten wissen, ob die Schlussveranstaltung wie geplant steigt.“ Darunter auch die Band des Abends.

Letztlich habe man sich dann am Donnerstag um 17 Uhr dafür entschieden, grünes Licht zu geben. „Allerdings mit einigen Bauchschmerzen. Denn auf der Festwiese stehen schließlich Bäume, die bei einer heftigen Böe hätten umstürzen und so eine Gefahr für die Besucher bedeuten können.“

Auch die Schlussveranstaltung lief rund

Was eben immer wieder aufs Neue zeige, dass die Organisation einer solchen Großveranstaltung mit allen Verantwortlichkeiten kein Kindergeburtstag sei.

Aber - von einigen zarten Regentropfen abgesehen: Auch die Schlussveranstaltung lief rund. Und war gut besucht.

„Zeit war dafür zu knapp“

Weil „Donnerstags live“ erneut ein großer Publikumserfolg gewesen sei, erklärt Hahn, „haben wir sogar darüber nachgedacht, spontan einen weiteren Abend draufzusatteln.“

Was aber letztlich in dieser Kurzfristigkeit nicht möglich gewesen sei. Schließlich hätte man dafür unter anderem einen Sponsoren suchen, die für eine solche Veranstaltung erforderlichen Genehmigungen einholen und sich mit dem Kulturbüro abstimmen müssen. „Aber dafür war die Zeit zu knapp.“

„Ich glaube, dass es von vielen so gewünscht wird“

Aber grundsätzlich, blickt Karin Hahn schon auf „Donnerstags live 2019“, werde man daran arbeiten, dieses Format im kommenden Jahr um eine fünfte Veranstaltung zu ergänzen. „Weil ich glaube, dass dies von vielen Menschen durchaus so gewünscht wird.“

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