Arnsberger Ideenschmiede

Ein Uferpfad könnte die Ruhr in Arnsberg zum Erlebnis machen

Auch so könnte der von Christof Möller vorgeschlagene Promenadenweg aussehen - mit kleinen Stegen in die Ruhr hinein

Auch so könnte der von Christof Möller vorgeschlagene Promenadenweg aussehen - mit kleinen Stegen in die Ruhr hinein

Foto: Animation: CHRISTOF MÖLLER

Arnsberg.   Christof Möller sieht in einer Verlängerung der Englischen Promenade über die Ruhrterrassen bis hin zum Wasserspielplatz eine große Chance.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

„Es geht mir gegen den Strich, dass immer nur über alles gemeckert wird, aber selbst niemand etwas macht.“ Und genau das war Motivation für Christof Möller, sich - wie berichtet - an der „1. Arnsberger Ideenschmiede“ zu beteiligen. Mit gleich vier Vorschlägen, die Arnsberg liebens- und lebenswerter machen könnten.

Hier Möllers erste Idee, die sich mit dem Ausbau der Englischen Promenade befasst. An der Ruhr entlang.

„Der Weg Ende an den Ruhrterrassen im Nichts“

Denn die Ruhr ist für den gebürtigen und überzeugten Arnsberger Christof Möller ein zentraler, absolut spannender Ort.

Ein Ort aber, der innerstädtisch für die Menschen aller Altersgruppen deutlich erlebbarer werden müsse.

„Wir haben zwar jetzt die wunderbaren Terrassen an der Klosterbrücke, doch dort endet der Weg vom neuen Museum kommend dann praktisch im Nichts.“

Aktuell muss man stets eine Straße queren

Wolle man aber von den Terrassen beispielsweise zum Wasserspielplatz oder ins nahe Eichholz gelangen, dann müsse man stets eine große Straße queren und anschließend durch die stark befahrene Sackgasse Promenade gehen.

„Das ist nicht angenehm, weil man so die schöne Flusslandschaft nicht erleben kann, und für Kinder auch nicht ganz ungefährlich.“

Damit würde praktisch ein Erlebnispfad geschaffen

Doch das, findet der 52-Jährige, könne man erheblich besser und mit vielen Nutzeffekten für die BürgerInnen regeln - „durch die Verlängerung der Englischen Promenade vom Museum über die Ruhrterrassen und unter der Klosterbrücke hindurch bis hin zum Wasserspielplatz entlang der Ruhr.“

Damit würde, erklärt Möller, praktisch ein Erlebnispfad Wasser geschaffen, der unzählige Möglichkeiten biete, die Ruhr bzw. deren Flora und Fauna erlebbar zu machen. „Zum Beispiel mit kleinen Stegen in den Fluss hinein.“

„Eine gute Ergänzung auch zum Naturerlebnisraum“

So könnte im Stadtzentrum und für jedermann - gerade auch für die vielen umliegenden Schulen - ein gut erreichbarer Lehrpfad entstehen, der das Geschehen rund um den Fluss in Szene setzt und mit unter anderem Schautafeln erläutert.

„Für mich ein gute Ergänzung auch zum gelungenen Naturerlebnisraum an der Rundturnhalle.“ Denkbar seien bei der Umsetzung seiner Idee sogar thematisch zugeschnittene Führungen.

Auch ein temporärer Kunstpfad wäre möglich

Nicht nur das: Ein solcher Promenadenweg direkt entlang des Ufers als Fortsetzung der Ruhrterrassen könnte auch für den Kunstsommer genutzt werden - „als ein mit Skulpturen versehener temporärer Kunstpfad, der sicher zu einer deutlichen Belebung des Stadtgeschehens führen würde“.

Ruhr könnte innerstädtisch bunt illuminiert werden

Und Christof Möller sieht noch eine weitere „spannende“ Option - die bunte Illumination der Ruhr. „Schließlich gibt es in unserer Stadt eine hervorragend aufgestellte Leuchtenindustrie, die man hier mit ins Boot holen könnte.“

Zentrum dieser Ruhrpromenade wären dann die bewirtschafteten Ruhrterrassen.

„Denn damit hätte man von beiden Seiten des Weges einen sehr schönen Anlaufpunkt, an dem man entspannt die Natur und Getränke oder ein Eis genießen kann.“

Positiver Nebeneffekt: Der Müll verschwindet

Für den 52-jährigen Arnsberger hätte die Realisierung aber auch noch einen positiven Nebeneffekt: „Mittel- bis langfristig würde dann sicher der Müll verschwinden, der sich leider entlang der Ruhr immer wieder ansammelt.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben