Nachhaltigkeit

Erstes Arnsberger Nachhaltigkeitsfestival ist ein Erfolg

Bürgermeister Ralf Paul Bittner zusammen mit Akteuren und Besuchern beim „Markt der guten Güter“ am Stand der Bundesinitiative „Wir können Klimaschutz“.

Bürgermeister Ralf Paul Bittner zusammen mit Akteuren und Besuchern beim „Markt der guten Güter“ am Stand der Bundesinitiative „Wir können Klimaschutz“.

Foto: Frank Albrecht

Arnsberg.   Viele einheimische und auswärtige Initiativen präsentieren beim „Schlabberkappes“ am Bahnhof Neheim-Hüsten ihre Ideen

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Mit nur einem Vortrag nach der Begrüßung durch den Bürgermeister, aber vielen praktischen Ideen aus der ganzen Stadt präsentierte sich Samstag der zweite Tag des ersten Arnsberger Nachhaltigkeitsfestivals „Schlabberkappes“.

Auf dem Gelände der alten Güterschuppen am Bahnhof Neheim-Hüsten nutzten Initiativen und andere Ideengeber die Chance, sich mit ihren Projekten zur „Nachhaltigkeit“ vorzustellen.

„Wollen die Ziele der Veranstaltung nach vorne tragen“

Er habe schon viel vom ersten Veranstaltungstag mitnehmen können, machte Bürgermeister Ralf Paul Bittner bei der Begrüßung deutlich.

Erste Impulse seien bereits gesetzt worden. „Wir wollen die Ziele der Veranstaltung jetzt nach vorne tragen.“

In Arnsberg, so Bittner, folge man mit dieser Veranstaltung einem vor zwei Jahren gefassten Ratsbeschluss. Schon jetzt sei für ihn klar, dass dies fortgesetzt werden müsse.

Bürgermeister will sich um Fördermittel bemühen

Mit Rückblick auf die Vorträge zum Auftakt erklärte Bittner, dass ihn die Idee zur Rettung der Weltmeere von Marcella Hansch stark beeindruckt habe und er sich um Fördermittel für ihr Projekt bemühen wolle.

Der Frage „Was brauchen wir für unsere Leben?“ widmete sich Achim Hertzke vom BUND aus Gütersloh. In seinem Vortrag arbeitete er das Thema „Suffizienz“ auf - als Schlüssel zur Vision von nachhaltiger Entwicklung.

Einfach weiter geht nicht

„Weiter machen wie bisher, ist auf keinen Fall der richtige Weg.“ Den Beispielen aus Gütersloh wie Klimabeirat, Jugendparlament oder Zukunftsquartiere in der Stadt ließ er auch Möglichkeiten für Arnsberg folgen.

Vor allem Seniorprojekte sind stark vertreten

So könnten zum Beispiel ein „Unverpackt-Laden“, eine Glücklich-App oder „Arnsberger Wanderbäume“ neue Impulse zur Bewusstwerdung des Themas setzten.

Über Stunden präsentierten dann Initiativen aus Stadt und darüber hinaus Ideen und praktischen Ansätze zur „Nachhaltigkeit“.

Neben Verbraucherberatung, Stadtwerken, RLG, Tigges Hof, Bio-Hof Röllingsen, THW oder dem Eine-Welt-Laden Herdringen waren vor allem die Seniorprojekte der Engagementförderung stark vertreten.

Begleitmobil als Form sozialer Nachhaltigkeit

Um das Maß halten ging es auf dem „Markt der guten Güter“ auch Tamara Ortmeier. Sie unterstützt daher die von Anke Kirsten Weiß fortgesetzte Idee der Kleidertauschpartys für Frauen - besser bekannt unter dem Namen „Swap-Partys“.

Eine Form „sozialer Nachhaltigkeit“ stellte das Projekt „Begleitmobil“ von Katharina Weber, Karl-Heinz Weise und Heike Homberg vor.

Organisatoren der Stadt ziehen positives Fazit

„Wir sind mit einem Auto unterwegs, um Menschen von A nach B zu bringen, die sonst keine Chance auf angemessene Beförderung gehabt hätten“, so Weber. Das Unterstützungsprojekt will nicht nur älteren Menschen Hilfe anbieten, sondern hat sich breit aufgestellt.

Die Organisatoren der Stadt beurteilten den Auftakt positiv und kündigten an, dass es nicht die letzte Veranstaltung zum Thema gewesen sei.

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