Schulzeugnisse

Experten in Arnsberg geben Rat bei schlechten Noten

Wenn beim Blick auf das Zeugnis eher Sorgen aufkommen als Vorfreude auf die Ferien, dann beraten die Mitarbeiter der Bezirksregierung am Zeugnistelefon Schüler und auch Eltern zum weiteren Vorgehen.

Wenn beim Blick auf das Zeugnis eher Sorgen aufkommen als Vorfreude auf die Ferien, dann beraten die Mitarbeiter der Bezirksregierung am Zeugnistelefon Schüler und auch Eltern zum weiteren Vorgehen.

Foto: Jakob Studnar

Arnsberg.  Vor den Ferien gibt es Zeugnisse: Wenn die schlecht oder ungerecht ausfallen, können Schüler und Eltern das Zeugnistelefon nutzen.

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Heute endet das Schuljahr und das bedeutet für Kinder und Jugendliche: Es gibt Zeugnisse. Viele Schüler kennen ihre Noten bereits oder konnten ihre eigenen Leistungen zumindest richtig einschätzen. Viele freuen sich auch auf die Bewertungen, da sie hauptsächlich gute Noten erwarten.

Die schwarz auf weiß gedruckten Bewertungen sind jedoch nicht immer angenehm. Es gibt viele Schüler, die mit ihren Noten unzufrieden sind, sich ungerecht behandelt fühlen und bei dem Blick auf ihr Zeugnis sogar Angst bekommen, die schlechten Noten den Eltern mitzuteilen.

Telefon ist an drei Tagen geschaltet

Wichtig ist dann, die Kinder und Jugendlichen zu unterstützen. Und dabei hilft die Bezirksregierung Arnsberg. Verbunden mit der Zeugnisausgabe bieten die Mitarbeiter der Schulabteilung ab heute ein Zeugnistelefon zu Fragen im Zusammenhang mit den Noten an. Die Mitarbeiter am anderen Ende der Leitung kommen schwerpunktmäßig aus dem Dezernat für Schulrecht und Schulverwaltung.

Sie sind an drei Tagen jeweils sechs Stunden lang zu erreichen. Über diese drei Tage melden sich – sowohl im Winter- als auch Sommerhalbjahr – um die 100 Anrufer. Darunter hauptsächlich Schüler, aber auch besorgte Eltern.

Weitere Beratung im Einzelfall

Anna Carla Springob, die Pressesprecherin der Bezirksregierung Arnsberg, erklärt, dass in vielen Gesprächen konkrete Sorgen zur weiteren Schullaufbahn der Schüler im Fokus stünden. Am Telefon wird in diesen Fällen über eine mögliche Wiederholung oder einen Schulwechsel gesprochen.

„Je nach Einzelfall ist auch eine tiefergehende Begleitung durch weitere Mitarbeiter der Schulabteilung gegeben“, so Springob. Gemeinsam mit den Anrufern werden dann Strategien entwickelt, um mit der aktuellen Situation umgehen zu können. Dies kann die Schüler auf anstehende Konfliktgespräche mit den Lehrern, der Schule oder den eigenen Eltern vorbereiten.

Rechte der Schüler

Zumeist gehe es um die weitere Schullaufbahn. „In diesem Zusammenhang gibt es auch Fragen zur Widerspruchsmöglichkeit gegen Noten, insbesondere auch bei Abschlusszeugnissen“, so Springob. Die Schüler müssen in diesen Fällen ihre Einwände begründen können und auch Lehrer sollten das Zustandekommen der Noten transparent machen.

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