Hüstener Kirmes

Fazit zur Hüstener Kirmes: Wie das Volksfest 2022 verlief

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Die Hüstener Kirmes 2022 im Fazit.

Die Hüstener Kirmes 2022 im Fazit.

Foto: Livia Krimpelbein / WP

Hüsten.  Die Hüstener Kirmes 2022 lockte tausende Besucher aus dem Sauerland und von noch weiter weg. Fazit der Veranstalter im Überblick.

Kaiserwetter am Sonntag, Besucher auf „Kirmes-Entzug“ und ein größerer Polizeieinsatz – die Hüstener Kirmes 2022 lebt fortan in den Geschichtsbüchern weiter. Zum Abschluss zieht die Kirmesgesellschaft Bilanz. Und die fällt durchaus positiv aus.

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Den Auftakt machten am Freitagnachmittag die Menschen mit Behinderung, die gemeinsam mit dem Lions Club Neheim-Hüsten Teil des allerersten Kirmesrundgangs 2022 waren. Endlich wieder bunte Lichter, Musik, der Geruch von gebrannten Mandeln.

Hüstener Kirmes 2022: Tausende Besucher

Pressesprecher Thomas Weber sagt rückblickend: „Nach zwei Jahren Kirmes-Pause haben sich die Besucher sehr auf das diesjährige Fest gefreut.“ Vor allem in den sozialen Medien habe es im Vorfeld viele Kommentare dazu gegeben, dass „endlich wieder Kirmes in Hüsten“ sei.

Und auch, wenn das Wetter am Eröffnungstag durchwachsen war, tummelten sich zahlreiche Besucher auf dem Kirmesplatz, der Riggenweide. „Sie hatten dennoch sichtlich Spaß – auch an den Fahrgeschäften“, versichert Weber.

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Preise trotz Krise in Ordnung

Vielleicht ein wenig überraschend: Die Preise der Fahrgeschäfte hielten sich in Grenzen. So kostete die turbulente Fahrt mit Jekyll & Hyde sechs Euro. Verglichen mit den vergangenen Jahren also ein ähnliches Preisniveau. Getränke und Essen verteuerten sich etwas, jedoch blieb alles im bezahlbaren Bereich.

Auch am Samstag ließ das Wetter etwas zu wünschen übrig: Ständige Regenschauer, teils auch sehr starke, hielten wohl den ein oder anderen Besucher davon ab, die Riggenweide zu besuchen.

„Da war nicht so viel Leben, wie sich Schausteller und Veranstalter gewünscht hätten“, erläutert Weber und fügt lachend hinzu: „Man hatte aber das Gefühl, dass alle die Wetter-App genau beobachtet haben, mit nachlassendem Regen und Abziehen der Wetterfront kamen viele Menschen.“ Gefeiert wurde bis in die Nacht.

Kein freier Parkplatz in Arnsberg am Sonntag

„Am Sonntag gab es wohl in ganz Hüsten keinen freien Parkplatz mehr“, berichtet Weber weiter. Nummernschilder aus der ganzen Umgebung standen entlang der Straßen rund um die Riggenweide. Grund dafür: Der strahlende Sonnenschein am Sonnabend.

Auch das Frühshoppen am Morgen war schon gut besucht, die Kirmes später umso besser. „Da gab es richtig Stress und Hektik bei den Schaustellern und Imbissständen“, erinnert sich Weber an den Rummel zurück.

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Tierschau und Feuerwerk

Ähnliche Erfolge brachte der Montag, der mit der Tierschau den Auftakt feierte. Viele der tausenden Besucher des Events nebenan strömten nachher auf den Kirmesplatz. Der Familientag am Dienstag fand ebenfalls große Resonanz. Vor allem die Angebote mit ermäßigten Fahrten wurden in der Krisenzeit dankend angenommen.

Das Highlight dann das Feuerwerk am Abend. „So viel positives Feedback wie in diesem Jahr, haben wir gefühlt noch nie bekommen. Das liegt sicherlich daran, dass unsere Besucher die Veranstaltung schmerzlich vermisst haben“, sagt Ingo Beckschäfer, erster Vorsitzender der Kirmesgesellschaft.

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Bilanz der Polizei und Sicherheit

Abgesehen von der Messerstecherei beim Riesenrad war auch das Fazit des Sicherheitsdienstes und der Polizei durchweg positiv.

„Die Kirmesmacher stehen schon in den Startlöchern für das nächste Fest. Auch die ersten Bewerbungen der Schausteller liegen schon auf dem Tisch“, sagt Weber – die Vorfreude ist allen anzumerken. Weiter geht das Fest dann vom 8. bis 12. September im Jahr 2023.

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