Industrie

Firma Desch erweitert Werk in Hüsten

Den Maschinen-Aufstellplan für die neue Desch-Produktionshalle zeigen (von links) Geschäftsführer Hendrik Desch, Produktionsleiter Detlef Ebert, Dirk Müller (Fertigungsleiter in der neuen Halle) und Geschäftsführer Olaf Desch.

Den Maschinen-Aufstellplan für die neue Desch-Produktionshalle zeigen (von links) Geschäftsführer Hendrik Desch, Produktionsleiter Detlef Ebert, Dirk Müller (Fertigungsleiter in der neuen Halle) und Geschäftsführer Olaf Desch.

Foto: Martin Schwarz

Hüsten.   Gute Auftragslage macht bei Desch Betriebserweiterung erforderlich. Unternehmen investiert elf Millionen Euro.

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Die an der Hüstener Kleinbahnstraße ansässige Firma „Desch Antriebstechnik“ errichtet zurzeit gegenüber - an der Hüstener Bahnhofstraße - eine neue Produktionshalle, in der Ende Dezember 2018 / Anfang Januar 2019 der Betrieb aufgenommen wird. Für die neue Produktionshalle wird eine bisherige Desch-Logistikhalle umgebaut und erweitert. „Wir werden in der von 900 auf 2000 Quadratmeter erweiterten Halle Getriebekomponenten fertigen“, erklärt Desch-Produktionsleiter Detlef Ebert den Funktionszweck der Halle.

Neue Arbeitsplätze werden geschaffen

„In den Hallenbau und in die Neuanschaffung der dort aufgestellten Maschinen werden wir insgesamt rund elf Millionen Euro investieren“, erklärt Desch-Geschäftsführer Hendrik Desch. Mit der Investition sind auch Neu-Einstellungen bei Desch verbunden. Denn in der neuen Halle entstehen Arbeitsplätze für 30 Mitarbeiter. Das Unternehmen Desch sucht derzeit noch Facharbeiter im Bereich Drehen / Bohren / Verzahnen sowie in der Logistik.

Die gute Auftragslage bei Desch hat bereits im laufenden Jahr positive Auswirkungen auf die Belegschaftsstärke in Hüsten gehabt. „Wir haben in diesem Jahr bereits über 50 neue Arbeitsplätze in Hüsten geschaffen, so dass nunmehr das Hüstener Werk rund 320 Mitarbeiter zählt“, berichtet Hendrik Desch. Weltweit sind für die Desch-Gruppe rund 500 Mitarbeiter tätig (Desch produziert auch in Kanada und China).

Gute Konjunkturlage für den Maschinenbau

Der weitere Desch-Geschäftsführer Olaf Desch sieht in der guten Konjunkturlage für den Maschinenbau einen wesentlichen Grund für die gute Auftragslage bei Desch. In Europa, Nordamerika und China hätten sich die Märkte gut entwickelt. Derzeit besonders gut nachgefragt sind Desch-Produkte, die in Bau- und Werkzeugmaschinen eingebaut erden. Desch-Bauteile findet man aber auch im Öl- und Gas-Anlagenbau sowie bei der Marine, um nur einige Beispiele zu nennen.

Im internationalen Wettbewerb steht Desch gut da. „Unser Wachstum liegt über dem Branchendurchschnitt, der im Maschinenbau auf 5 Prozent beziffert wird“, sagt Olaf Desch.

Weitere Investitionen sind vorgesehen

Das Unternehmen Desch-Antriebstechnik will sich künftig noch intensiver auf komplette Antriebs- und Systemlösungen konzentrieren. Dazu sollen Logistik, Produktion und Montage weiter ausgebaut und innerhalb der Desch-Gruppe eng aufeinander abgestimmt werden, um die Synergien der Wertschöpfungsketten weiter zu erhöhen. In den nächsten Jahren soll bei Desch weiter kontinuierlich in die Erweiterung und Optimierung von Produktion, Montagen und Logistik investiert werden, um den unterschiedlichen Anforderungen aus Serien- und Einzelfertigung gerecht zu werden.

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