Dekordruck

Firma Interprint erweitert Werk in Arnsberg-Bruchhausen

Geplanter Erweiterungsbau der Firma Interprint - hier eine Animation

Geplanter Erweiterungsbau der Firma Interprint - hier eine Animation

Bruchhausen.   Interprint baut zwei neue Hallen: Ein Gebäude dient als neues Service-Center, das andere als neue Farbumfüllstation.

Der Dekordrucker Interprint strukturiert seine Arbeitsprozesse neu und baut zu diesem Zweck derzeit zwei neue Hallen auf seinem Werksgelände am Westring in Bruchhausen. Es entsteht ein neues dreigeschossiges Service-Center sowie eine eingeschossige Halle als Umfüllstation für Farbe und Chemikalien. Die Bauarbeiten, die im vergangenen September begannen, sollen im Sommer 2018 abgeschlossen sein. Interprint erweitert so seine Nutzfläche um 2500 Quadratmeter.

Zwei neue Multifunktionshallen entstehen

Die beiden neuen Multifunktionshallen entstehen als Anbau an die derzeitigen Produktionsstätten des internationalen Dekordruckers mit Stammsitz in Bruchhausen. Zu Interprint gehören acht Produktionsstandorte weltweit.

In Bruchhausen wird die neue, eingeschossige Halle mit 430 Quadratmetern künftig als Umfüllstation für Farbe und Chemikalien dienen. Um höchsten Sicherheitsstandards zu entsprechen, entsteht dort auch ein 30 000 Liter fassendes Havariebecken. Zusätzlich ist die Multifunktionshalle nach ihrer Fertigstellung Umschlag- und Lagerplatz für Druckzylinder-Kisten.

Kapazitäten in bestehenden Gebäuden sind erschöpft

Die zweite Halle beherbergt mit über 2000 Quadratmetern und drei Geschossen künftig die Musterabteilung und das Archiv. Grund für die räumliche Erweiterung: In den vergangenen Jahren ist Interprint gewachsen – und damit auch die für die Kundengewinnung und Qualitätssicherung wichtigen Service-Bereiche. Die Kapazitäten in den bestehenden Gebäuden sind erschöpft.„Mit Projekten wie dem Neubau des Interprint Service Centers sichern wir die künftige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens“, erklärt Interprint-Geschäftsführer Frank Schumacher. „Dank der räumlichen Erweiterung können wir Arbeitsprozesse effizienter gestalten. Insgesamt wird Interprint seine interne und externe Service-Qualität deutlich verbessern“, sagt Schumacher.

Interprint investiert 3,5 Mio. Euro in Service-Center

Laut Interprint beträgt das Investitionsvolumen für das Service Center etwa 3,5 Millionen Euro. Die aktuelle Auftragslage bezeichnet Interprint als gut. Auch 2017 wird ein Umsatz-Plus erwartet. In 2016 erwirtschaftete die Interprint-Gruppe ein Umsatzvolumen von 314 Millionen Euro. Dies war ein Umsatzplus von fast 7 Prozent gegenüber 2015. Auch 2018 erwartet Interprint ein Wachstum – sowohl für Interprint in Deutschland als auch für die Unternehmensgruppe weltweit.Für Interprint sind derzeit weltweit rund 1300 Mitarbeiter, davon knapp 400 in Bruchhausen tätig.

Kooperation mit Design-Experten

Neue Wege geht Interprint mit seinem „Co-Creation“-Ansatz: Die Kooperation mit international renommierten Design-Experten sorgt für Inspiration zu Themen des modernen Dekors. „Der aktuelle Co-Working-Trend hat uns zur Kooperation mit namhaften Designern der europäischen Möbelwelt inspiriert“, erklärt Salvatore Figliuzzi, Director of Marketing & Design bei Interprint. Fünf europäische Designer aus dem Co-Creation Projekt präsentierten sich auf der Design Post Köln im Mai 2017: aus Deutschland Jochen Flacke, Thorsten Keissner/Dolf Langemann Design und Peter Kern, außerdem Atilla Kuzu aus der Türkei und Luca Tormena aus Italien. Die von ihnen für Interprint entworfenen Dekore sah man in Köln.

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