Freizeit

Fitnesskette „FitX“ soll den Stadtteil Unterhüsten beleben

In den Studios der Kette „FitX“ aus Essen können die Kunden an jedem Tag im Jahr und rund um die Uhr trainieren. Ein solches Studio soll nun auch an der Bahnhofstraße entstehen.

In den Studios der Kette „FitX“ aus Essen können die Kunden an jedem Tag im Jahr und rund um die Uhr trainieren. Ein solches Studio soll nun auch an der Bahnhofstraße entstehen.

Foto: Martin Möller

Hüsten.  Die Fitnesskette „FitX“ will ein Studio an der Bahnhofstraße eröffnen. Aus Sicht der Stadt Arnsberg passt das in die Zukunft des Stadtteils.

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Gewichte heben, radeln, laufen, schwitzen: Das soll in Zukunft in einem Teil des ehemaligen Autohauses Rosier in Hüsten möglich sein. Die Fitnesskette „FitX“ will ein neues Studio an der Bahnhofstraße 84 eröffnen.

Einen konkreten Termin will das Essener Unternehmen noch nicht nennen, bestätigt aber die Pläne und wirbt auch bereits: sowohl auf der Internetseite als auch beim vergangenen „Tough Mudder“ in Herdringen.

Das Konzept der Kette: Die Studios sind für die Mitglieder 365 Tage im Jahr 24 Stunden geöffnet und jedes Mitglied hat für einen Monatsbeitrag von 20 Euro Zugang zu allen Studios des Unternehmens.

Bislang gibt es 85 Standorte in Deutschland, der nächstgelegene befindet sich am Seilersee in Iserlohn. „Wir sind für alle da, jede Altersklasse gehört zur Zielgruppe“, so ein Pressesprecher des Unternehmens. Daher auch der Slogan „For all of us“.

Im Fokus der Stadtplanung

Das Studio soll in einem Teil des bereits seit mehreren Jahren leerstehenden Autohauses entstehen. Im benachbarten Teil befinden sich ein Wettbüro und eine Spielhalle. Die Ansiedlung des Fitnessstudios stößt in der Stadtverwaltung auf Zustimmung, auch im Hinblick auf die weitere Entwicklung des Stadtteils.

„Im Rahmen der Entwicklungsstudie Unterhüsten wurde die mögliche Entwicklung der Bahnhofstraße als zentrale Achse in Unterhüsten breit diskutiert“, heißt es auf Nachfrage dieser Redaktion. „Die Nutzung des leerstehenden ehemaligen Autohauses vermindert die Leerstände in diesem Straßenzug und führt zu einer positiven Belebung des Ortes. Aus Sicht der Stadtplanung ist diese Entwicklung zu begrüßen.“ Der entsprechende Bauantrag sei bereits Mitte August genehmigt worden.

Der Standort liegt mitten im Stadtteil Unterhüsten, der von Bahnhof und Rathaus sowie den weiterführenden Schulen am Berliner Platz Richtung Hüsten bis zum Kirmesplatz Riggenweide reicht. Der Bereich ist im Fokus der Stadtplaner, weil sich dort in den kommenden Jahren besonders viel tun soll.

„Obwohl sich in den vergangenen Jahren bereits einiges verändert hat, bleiben große städtebauliche und verkehrliche Herausforderungen bestehen und die gesamtstädtische Entwicklung wirft neue Fragen auf“, heißt es auf der Homepage der Stadt. Bereits zu Beginn des Jahres ist der Planungsprozess öffentlich gestartet. Ziel ist ein „lebenswertes, produktives und grünes Unterhüsten“.

Ausbau der Bahnhofstraße

Zu den Maßnahmen in den kommenden Jahren zählt auch der Ausbau der Bahnhofstraße inklusive Kanalerneuerung und Arbeiten an Versorgungsleitungen für Wasser, Strom, Gas und Telekommunikation. Für den Straßenausbau werden rund drei Millionen Euro investiert.

Nach Möglichkeit sollen die Arbeiten im Frühjahr 2021 starten, so die Verwaltung, aktuell befinde man sich noch am Beginn der Planungen Betroffen ist der Abschnitt von der Grabenstraße bis zur Röhrbrücke. Ende 2022 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

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