Förderanträge

Für Jugendzentrum Hüsten ist Neubau auf Campus geplant

Die heutige große Grünfläche  „Campus Berliner Platz“ mit dem angrenzenden Franz-Stock-Gymnasium (rechts) und dem Sauerlandkolleg (hinten) sieht die Stadt Arnsberg als geeignetes Gelände für den Neubau eines Jugendzentrums Hüsten. Der Jugendtreff würde dann vom Kirmesplatz auf den Campus verlagert.

Die heutige große Grünfläche „Campus Berliner Platz“ mit dem angrenzenden Franz-Stock-Gymnasium (rechts) und dem Sauerlandkolleg (hinten) sieht die Stadt Arnsberg als geeignetes Gelände für den Neubau eines Jugendzentrums Hüsten. Der Jugendtreff würde dann vom Kirmesplatz auf den Campus verlagert.

Foto: Martin Schwarz

Hüsten.   Das Hüstener Jugendzentrum soll in den nächsten Jahren in einen Neubau umziehen, der auf der Grünfläche vor dem Franz-Stock-Gymnasium entstehen soll.

Die Stadt Arnsberg will in den nächsten Jahren das Jugendzentrum Hüsten vom Kirmesplatz auf den „Campus Berliner Platz“ verlagern. Hierzu soll ein Neubau auf der großen Wiesenfläche entstehen, die vom Sauerlandkolleg, Franz-Stock-Gymnasium und Kulturzentrum eingerahmt wird. Darüber hinaus befindet sich in der Nachbarschaft das Berufskolleg Berliner Platz. Durch die räumliche Nähe zu den Schulen wird es den Jugendlichen erleichtert, das Jugendzentrum für ihre Interessen zu nutzen.

Attraktive Nähe zu Schulen

Der Neubau eines Jugendzentrums Hüsten wird von den Politikern aus dem städtischen Fachausschuss Schule, Jugend, Familie begrüßt. Denn mit dem Neubau ist nicht nur ein neuer Standort, sondern auch ein neues Konzept verbunden. Denn der neue Jugendtreff soll nicht nur als Freizeitstätte für Kinder und Jugendliche dienen, sondern auch als Anlaufpunkt für Beratungsgespräche. So soll es hier auch Räume für die Jugendsozialarbeit geben, die Jugendliche bei gravierenden Problemen ansteuern können. Entsprechende Hilfsangebote werden vorgehalten.

Mit diesem erweiterten Konzept wird die Stadtverwaltung einen Förderantrag an das NRW-Bauministerium begründen, um Fördermittel aus dem „Investitionspaket Soziale Integration im Quartier“ erhalten zu können. Den Förderantrag wird die Stadt voraussichtlich im nächsten Monat stellen.

90 % Zuschuss möglich

So könnte das Land über das Förderprogramm „Investitionspaket Soziale Integration im Quartier“ den Neubau des Jugendzentrums Hüsten mit 90 Prozent der Baukosten fördern. Die Stadt hat die Neubaukosten in einer ersten Kostenkalkulation mit 525 000 Euro veranschlagt, so dass die Stadt selbst nur 52 500 Euro beisteuern müsste.

Für den Fall, dass dieses Förderprogramm aufgrund zahlreicher Bewerbungen weiterer NRW-Kommunen überzeichnet und die Stadt Arnsberg im Wettbewerb mit anderen Kommunen nicht erfolgreich sein sollte, hätte die Stadt Arnsberg aber noch ein zweites Eisen im Feuer.

Zwei Eisen im Feuer

Denn der Neubau des Jugendzentrums Hüsten gehört auch zum umfangreichen „Integrierten Handlungskonzept Hüsten“, das die Stadt erarbeitet hat, um Fördermittel aus dem von Bund und Land gespeisten Programm „Stadtumbau West“ zu bekommen. Hier würde der Fördersatz allerdings nur 70 Prozent betragen. Verwaltungstechnisch ist es aber möglich, bei Förderanträgen zweigleisig zu arbeiten. Die Realisierung des Neubaus Jugendzentrum Hüsten ist - bei Förderzusage - für die Stadt-Haushaltsjahre 2018/19 geplant.

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