Public Viewing

Fußball-WM: Rudelgucken in Arnsberg und Sundern

Mit oder ohne passende Fanartikel: Der deutschen Elf gemeinsam aus der Ferne zuzujubeln macht vielen im Rudel mehr Spaß.

Foto: Fabian Strauch

Mit oder ohne passende Fanartikel: Der deutschen Elf gemeinsam aus der Ferne zuzujubeln macht vielen im Rudel mehr Spaß. Foto: Fabian Strauch

Arnsberg/Sundern.   Fußballfans haben in Arnsberg und Sundern mehrere Orte zum Public Viewing zur Auswahl. In den Rathäusern wird mit weiteren Anmeldungen gerechnet.

Wenn der Ball in Russland rollt, fiebern auch die heimischen Fans der deutschen Nationalelf mit. Wem der Fernseher im eigenen Wohnzimmer zu klein ist, der hat in Arnsberg und Sundern an verschiedenen Orten die Möglichkeit zum Rudelgucken. Mehrere Vereine haben bereits Public Viewings angemeldet – und die Mitarbeiter in den Rathäusern sind auf weitere Kurzentschlossene eingestellt.

Public Viewing in Arnsberg und Neheim

Sämtliche Spiele mit deutscher Beteiligung übertragen der TuS Bruchhausen und die Stadtwerke gemeinsam im Campus. „Wir haben für maximal 200 Leute Platz“, sagt Veranstaltungsmanagerin Sarah Haller. „Jeweils eine Stunde vor Anpfiff beginnt der Einlass." Der Eintritt ist kostenlos, ebenso wie in der Kulturschmiede. Die Übertragungen dort unterstützt erneut das städtische Kulturbüro.

Auf dem Neheimer Marktplatz wird das Spiel gegen Schweden am Samstag, 23. Juni, um 20 Uhr auf zwei großen Leinwänden übertragen – denn es fällt mit „Neheim live“ zusammen. Ein WM-Studio richtet auch der SV Bachum/Bergheim auf dem Bachumer Sportplatz ein. Bislang sind im Arnsberger Rathaus keine weiteren Public Viewings angekündigt. „Es kann aber sein, dass einige sich noch spontan melden“, sagt Mitarbeiter Jochen Haite. „Das lässt sich dann meist recht unkompliziert regeln.“

Veranstaltungen in Sundern

In Sundern sind die Schützenbruderschaften sehr aktiv, wenn es um das Rudelgucken geht. Sowohl die Bruderschaften in Sundern und Langscheid als auch in Allendorf und Endorf haben bereits Public Viewings in ihren Schützenhallen angemeldet.

„Was gesetzt ist, ist die Vorrunde“, sagt Bernd Jüngst vom Ordnungsamt der Stadt Sundern. „Das weitere Vorgehen entscheiden die Veranstalter dann je nach Erfolg der deutschen Mannschaft.“ Die Ordnungsämter selbst erteilen lediglich die Ausschankgenehmigungen, anhand derer erfahren sie von geplanten Public Viewings – die Übertragungsrechte müssen die Veranstalter selbst regeln.

Schützen und Gastronomen

Zusätzlich zu größeren Public-Viewing-Veranstaltungen zeigen auch viele Gastronomen die Spiele der deutschen Nationalmannschaft. Außerdem müssen mehrere Schützenbruderschaften sich auf die Spiele einstellen, die auf ihre Festtage fallen. Die meisten Vereine entscheiden sich dazu, den Festablauf entsprechend anzupassen.

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