Schützenfest

Gäste schätzen schöne Atmosphäre in Voßwinkel

Traditionell gratulieren zum Schützenfestauftakt die Königspaare der Gastvereine dem amtierenden Voßwinkeler Königspaar Eduard und Elisabeth Gredel (Fünfte und Siebter von links).

Traditionell gratulieren zum Schützenfestauftakt die Königspaare der Gastvereine dem amtierenden Voßwinkeler Königspaar Eduard und Elisabeth Gredel (Fünfte und Siebter von links).

Foto: Achim Benke

Voßwinkel.   Besucher des Voßwinkeler Schützenfestes loben Biergartenbereich. Prächtiger Festzug zum Ende von Gredels Regentenzeit.

Mit einem gelungenen Auftakt startete das Voßwinkeler Schützenfest der Schützenbruderschaft St. Johannes. Nach Schützenhochamt und Kranzniederlegung ging es in die Schützenhalle. Schützenoberst Matthias Winkler eröffnete das Hochfest und wünschte allen ein friedliches Fest. Für das Königspaar Eduard und Elisabeth Gredel begannen am Samstag die letzten zwei Tage ihrer Amtszeit. Am Montagmorgen wird auf dem „Höppen Kopp“ ein neuer Schützenkönig ermittelt.

Wenn das Königspaar Gredel zurückblickt, geraten sie ins Schwärmen. „Es ist eine unvergessene Zeit. Dass wir uns 2018 so spontan entschlossen haben auf den Adler zu schießen, war absolut die richtige Entscheidung. Wir waren ganz unbedarft und haben es uns gut gehen lassen“, schwärmt Königin Elisabeth. Unvergessen sind die Terrassenabende mit ihrem Hofstaat. „Das sind super Freunde, sie sind immer da, wenn man sie benötigt. Sie helfen einfach ohne viele Worte. Eben Freunde“, betont König Eduard. Dass man im „Dorf der schlauen Füchse“ gut Schützenfest feiern kann, wissen auch die Festbesucher. „Hier lebt man Geselligkeit und trifft viele Bekannte aus Nah und Fern“, so Ilona Grüne aus Niederense. Sie besucht eigentlich nur drei Schützenfeste, das in ihrem Heimatort, in Voßwinkel und die Volksfeste in Neheim.

Genau die richtige Festgröße

„Somit habe ich ein dörflich geprägtes Fest, ein großstädtisches in Neheim und eben eines, das dazwi-schenliegt“, meint Grüne. „Hier hat man alles, was ein Schützenfest haben sollte. Schützenhalle und Schausteller im direkten Umfeld“, betont Tobias Puszcz (Neheim). Für Kevin Neuhaus (Voßwinkel) ist das Fest nicht zu groß und nicht zu klein: „Es liegt genau dazwischen und der Biergartenbereich zwischen Halle und Schützentreff rundet den geselligen Teil erst richtig ab. Hier kann man sich gut mit Freunden und Bekannten unterhalten.“

Die Jugendkompanie der Voßwinkeler Schützen unter Leitung von Marco Hauschulte feierte kräftig den Schützenfestauftakt. „Wir feiern 2019 unseren 20. Geburtstag. Die offizielle Feier wird für September mit einem Kaiserschießen organisiert. Vor fünf Jahren haben wir auch schon einen Kaiser im Jugendbereich ermittelt“, so Hauschulte. Es wird sein letztes Jahr als Kompaniechef sein. „Es hört sich zwar komisch an, aber es könnten mal jüngere Schützen in die Position kommen. Ich bin jetzt seit acht Jahren im Jugendvorstand, dass reicht erst mal für den Jugendbereich“, so Hauschulte.

Am Samstagabend stand noch die Begrüßung des Königspaares durch die Königspaare der Gastvereine auf dem Programm. Es gratulierten die Königspaare der Schützenbruderschaft St. Johannes Baptist Neheim André und Kathrin Wolff vom Jägerverein Neheim Ingo Kulling und Sonja Beringhoff sowie von der Schützenbruderschaft St. Michael Oesbern Volker Wortmann und Sarah Jortzick. Jugendkönigspaare schlossen sich gern an. Dann wurde noch bis in den frühen Morgenstunden mit der Partyband „Next Generation“ gefeiert. Der Geschäftsführer der Schützenbruderschaft Werner Torbohm ist schon gespannt, wer neuer Schützenkönig wird. Er steht am Montagmorgen als Schießwart unter der Stange. „Es kursieren immer Namen. In den Vorjahren hat keiner von denen geschossen. Eben nur Gerüchte“, schmunzelt Tohrbohm.

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