Neue Attraktion

Gläserne Manufaktur vollendet Ensemble

Bei Wesco in Hüsten : Landrat Schneider (2.v.l.)  und Egbert Neuhaus (2.v.r.)

Bei Wesco in Hüsten : Landrat Schneider (2.v.l.) und Egbert Neuhaus (2.v.r.)

Foto: WR

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Hüsten. Egbert Neuhaus hat die Zeichen der Zeit erkannt. Der Chef von Wesco, ein erfolgreicher mittelständischer Unternehmer, entdeckte vor gut einem Jahr die Bedeutung des Ruhrtalradwegs auch für seine Hüstener Firma und begann, eine Symbiose zwischen touristischer Erlebniswelt und Unternehmensinteresse zu schaffen. Gestern wurde mit der Eröffnung der „Alumentur“ - einer gläsernen Werkstatt, in der der Besucher hautnah die Entstehung von Aluminium-Möbel beobachten kann, der zunächst letzte Baustein in einem in sich schlüssigen Ensemble hinzugefügt.

Drei Ziele des
erfolgreichen Konzepts

Mit der Villa Wesco, einem Outlet-Store, der Kochschule, einem italienischen Restaurant und Café und vor allem einem angeschütteten Sandstrand erfährt der Tourist und auch der einheimische Besucher auf Firmengelände ein ganz spezielles „Ruhr-Flair“.

Zur Eröffnung der neuen Attraktion konnte Firmenchef Neuhaus gestern morgen auch Landrat Karl Schneider begrüßen. Schneider lobte in seiner kurzen Ansprache, „das neue Aushängeschild für die Region und den richtungsweisenden Schritt der Firma“.

Egbert Neuhaus formulierte die drei Ziele des Gesamt-Konzepts: 1. den Kunden in seiner Freizeit abholen, 2. aktiv auf den Besucher zu gehen und 3. der Marke eine Seele einhauchen.

Die vielen tausend Besucher, die seit der Eröffnung im März das Gelände betreten hätten, zeugten davon, dass man mit diesem Konzept auf dem richtigen Weg sei. Und immer mehr profitiere Wesco von Leuten, die auch hier Urlaub machten und aus der ganzen Republik und auch aus den Niederlanden kämen, betonte Neuhaus.

Die neue Attraktion, die gestern eröffnet wurde, ist eine Produktionshalle mit einer angegliederten Möbelausstellung. Auf 500 Quadratmetern Fläche gibt es einen Eindruck in die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten von Aluminium-Möbel.

Hier wird alles passgenau nach Kundenwünschen angefertigt. Trotz hoher Automatisierung im Produktionsprozess ist das fertige Produkt letztendlich das Ergebnis der hohen Professionalität der Mitarbeiter und deren handwerkliches Können. „Letzteres kann durch keine Maschine ersetzt werden“, sagt Petra Ohlmeyer, Marketingchefin von Wesco.

Auf die Frage, was denn bei Wesco als nächstes anstehe, antwortete Egbert Neuhaus, dass man nun alles erst einmal sacken lassen müssen. Auch den Mitarbeitern, die sich für die Projekte aufgeopfert hätten, müsse man etwas Ruhe gönnen.

Aber langfristig, so der Firmenchef, schließe er nicht aus, dass noch einige Ideen realisiert werden könnten.

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