Sauerland-Museum

Grundstein für Erweiterungsbau des Sauerland-Museum gelegt

Bürgermeister Vogel zur Grundsteinlegung
Frank Tischhart

Arnsbergs Bürgermeister Hans-Josef Vogel sprach zur Grundsteinlegung des neuen Sauerland-Museums.

Beschreibung anzeigen

Arnsberg.   Mit der Grundsteinlegung wird jetzt der Rohbau des Museumsneubaus an der Ruhrstraße für alle sichtbar nach oben wachsen.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Erweiterung des Sauerland-Museums zu einem Leuchtturm der Region und für die Stadt Arnsberg ist geschafft:

Freitagvormittag legten Landrat Dr. Karl Schneider als Bauherr, Regierungspräsidentin Diana Ewert, Bürgermeister Hans-Josef Vogel, Museumsleiter Dr. Jürgen Schulte-Hobein sowie Vertreter eingebundener Institutionen feierlich den Grundstein für den Museumsneubau an der Ruhrstraße.

Landrat Dr. Schneider dankt für gute Zusammenarbeit

Grundstein-Legung Sauerland-Museum
Grundstein-Legung Sauerland-Museum

Doch zuvor nutzte Landrat Schneider die Gelegenheit, um einmal öffentlich Dank zu sagen. Dank an Personen, Politik, Behörden, Unternehmen und Geldgeber, die sich bisher in die Museumserweiterung eingebracht haben.

Dabei hob Schneider besonders die gute Zusammenarbeit mit Bezirksregierung, Landschaftsverband und der Stadt Arnsberg hervor.

Bisheriger Finanzrahmen wird eingehalten

Ein Ball, den Bürgermeister Vogel gerne aufnahm und - wohl mit Blick auf mögliche künftige Projekte - geschickt zurückspielte: „Das Museumsprojekt ist ein super Beispiel dafür, wie hervorragend Kreis und Stadt Hand in Hand zusammenarbeiten können.“

Landrat Dr. Karl Schneider, ohne dessen großes persönliches Engagement und ohne dessen Bereitschaft, Widerstände und Probleme beherzt beiseite zu räumen, es die Museumserweiterung in dieser Form sicher nicht gegeben hätte, freute sich über die bisherige Einhaltung des Finanzrahmens:

„Ein großer Sprung für Arnsberg und die Region“

„Das ist für uns sehr zufriedenstellend und ich wünsche mir, dass dies auch im weiteren Verlauf so bleiben wird. Und dass die Bauarbeiten ohne Unfälle und Verzögerungen enden mögen.“

„Das Museumsprojekt ist ein großer Sprung für Arnsberg, für den Tourismus und die Bürger der Stadt und der Region.“ Auch Regierungspräsidentin Diana Ewert fand so ausschließlich lobende Worte. Zumal jetzt, mit der Grundsteinlegung, „ein Traum greifbar wird“.

Unterstützung zugesagt

Ewert sicherte weitere Unterstützung ihrer Behörde zu. Ebenso wie Dr. Barbara Rüschhoff-Parzinger als Vertreterin des Landschaftsverbandes: „Wir werden dazu beitragen, im neuen Museum besondere Attraktionen zu ermöglichen.“

Ein „schöner Tag“ war die Grundsteinlegung für Martin Bez vom ausführenden Architekturbüro Bez & Kock (Stuttgart), weil jetzt endlich im weiteren Verlauf das Gebäude für alle sichtbar werde.

Architekturbüro mit bereits 13.000 Arbeitsstunden

Bislang habe man allein in seinem Büro mit Aufnahme der Planungen rund 13 000 Arbeitsstunden investiert. „Damit steckt in diesem Projekt auch viel Herzblut unserseits.“

Dann wurden in einem feierlichen Akt die aktuellen Baupläne, die Ausgaben von WP/WR vom Tage sowie ein von Museumsleiter Schulte-Hobein spendierter Euro - natürlich nicht aus dem Bauetat - in einer bronzenen Schatulle verstaut und feierlich eingemauert.

Bürgermeister Vogel zur Grundsteinlegung
Bürgermeister Vogel zur Grundstein-Legung
Frank Tischhart
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben