Verwaltung

Hannover wählt Arnsberger Vielhaber zum Baudezernenten

Thomas Vielhaber wechselt von der Stadt Arnsberg nach Hannover und wird dort Baudezernent.

Thomas Vielhaber wechselt von der Stadt Arnsberg nach Hannover und wird dort Baudezernent.

Foto: Martin Schwarz

Hannover/Arnsberg.  Der Rat in Hannover hat es bestätigt: Der Arnsberger Thomas Vielhaber wird dort neuer Baudezernent.

Der Arnsberger Stadtplaner Thomas Vielhaber ist am Donnerstagnachmittag vom Rat der niedersächsischen Landeshauptstadt als neuer Baudezernent gewählt worden.

Schon vor einigen Tagen hatte Bürgermeister Belit Onay (Bündnis 90/Grüne) den SPD-Wunschkandidaten Thomas Vielhaber der Hannoveraner Öffentlichkeit vorgestellt. Nun stimmten 37 Ratsmitglieder für Vielhaber, 24 gegen ihn. Damit ist er als Dezernent für acht Jahre gewählt. „Ich freue mich sehr“, sagte Vielhaber nach seiner Wahl.

Der grüne Bürgermeister lobt den 59-jährigen Vielhaber in lokalen Medien in Niedersachsen als „absoluten Netzwerker“. Im Vorfeld hatte dieser unserer Zeitung gegenüber von einer höchst reizvollen Aufgabe in Hannover gesprochen, für die – aufgrund der aktuellen Lebensphase und familiären Situation mit erwachsenen Kindern – jetzt einfach „der richtige Zeitpunkt“sei.

Fast 30 Jahre in der Stadtverwaltung Arnsberg

Sehr wohl betonte Vielhaber, wie schwer ihm ein Abschied aus Arnsberg, wo er 29 Jahre lang bei der Verwaltung gearbeitet und die Stadt maßgeblich mit seinen Ideen gestaltet hat, fallen werde. „Ich bin keiner, der Horrido so einfach abhaut“, sagte Vielhaber. Auch Bürgermeister Ralf Bittner sprach von „einem großen Verlust für die Stadt“.

In Hannover freuen sich Verwaltung und Politik – in der Landeshauptstadt regiert ein Mehrheitsbündnis im Rat aus SPD, Grüne und FDP – auf einen neuen Baudezernenten, dem viele Vorschusslorbeeren vorausgeeilt sind. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung spricht von jemanden, „der in Arnsberg viel Lob für seine Verkehrskonzepte und Bürgerbeteiligung erhalten hat“. Gegenüber den Hannoveranern hat Thomas Vielhaber bereits erste Ziele skizziert: Bessere Wohnungsversorgung, mehr echte Bürgerbeteiligung bei der Stadtplanung und ein vielfältiger Verkehrsmix.

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