Verkehr

Höinger „Kreisel“ spätestens Ende Mai fertig gestellt

So wie diese Grafik der Gemeinde Ense verdeutlicht, wird der „Höinger Kreisel“ nach Fertigstellung Ende Mai dieses Jahres den Verkehrsfluss an der Einmündung zum Höinger Industriegebiet (rechts oben) „entschärfen“.Foto:Gemeinde Ense

So wie diese Grafik der Gemeinde Ense verdeutlicht, wird der „Höinger Kreisel“ nach Fertigstellung Ende Mai dieses Jahres den Verkehrsfluss an der Einmündung zum Höinger Industriegebiet (rechts oben) „entschärfen“.Foto:Gemeinde Ense

Neheim/Ense-Höingen.   Der Weg von Neheim über den Totenberg nach Ense ist wegen der Großbaustelle in Höingen noch immer mühsam. Die Arbeiten gehen aber zügig voran.

Der Weg über den Totenberg hinauf nach Ense-Höingen und weiter nach ­Ense-Bremen sorgt bei einigen Pkw-Fahrern offenbar noch immer für Verunsicherung: Die Beschilderung an der Kreuzung Werler Straße in Neheim sei nicht eindeutig.

Wie berichtet, entsteht an der Einmündung „Am Buschgarten“/Neheimer Straße im Enser Ortsteil Höingen ein Kreisverkehr, mit dem die Zufahrt in das Höinger Industriegebiet entschärft werden soll.

Vollsperrung nicht zielführend

Mit Beginn der Bauarbeiten im Oktober 2017 wurde der direkte Weg nach Ense-Bremen – und somit auch zum Einkaufszentrum „An der Windmühle“ (u.a. Aldi, Netto) – gesperrt. Einpendler aus der Nachbargemeinde wiederum gelangten über die Neheimer Straße nicht mehr nach Neheim. Umleitungen wurden ausgeschildert – lange Umwege waren die Folge.

Bereits im November 2017 erkannten die zuständigen Behörden, dass diese Sperrung nicht zielführend war. Als Reaktion auf Bürgerbeschwerden wurde die Neheimer Straße im Bereich des Abzweigs „Am Buschgarten“ einspurig für den gesamten Durchgangsverkehr geöffnet, dieser mit Hilfe einer Baustellenampel durch den „Bypass“ gelotst.

So weit – so gut? Offenbar nicht, denn die Ausschilderung in Neheim suggeriert weiterhin eine Vollsperrung – oder doch nicht? Urteilen Sie selbst, wir haben eines der Schilder am Freitag fotografiert...

Der direkte Weg von Neheim nach Bremen jedenfalls ist frei, wie ein Selbstversuch am Freitagmittag ergeben hat. Und am „Bypass“ in Höingen scheint die Wartezeit an der Baustellen-Ampel erträglich. Außerdem gilt auch für diese Regelung: „baldiges Ende in Sicht“.

Kälte verzögert Fertigstellung

Wie die Gemeinde Ense auf Anfrage mitteilt, soll der Neubau des „Kreisverkehrs Neheimer Straße (Landesstraße 732)/Am Buschgarten/Zum Kleifeld“ im Ortsteil ­Höingen Mitte Mai, spätestens Ende Mai dieses Jahres fertig gestellt sein. Ursprünglich war das Ende der Bauarbeiten für den 27. April 2018 angekündigt, doch der gerade erst abgeklungene, rund 14-tägige Kälteeinbruch, teils mit Dauerfrost, verzögere die Arbeiten, so die Auskunft aus dem Bremer Rathaus.

Unfallschwerpunkt entschärft

Mit Fertigstellung ist dann ein Unfallschwerpunkt entschärft: Der Neubau des „Kreisels“ führe zur einer Reduzierung der Fahrzeuggeschwindigkeiten im Einmündungsbereich Neheimer ­Straße/Zum Buschgarten und an der Ortseinfahrt Höingen, so die Gemeindeverwaltung des Nachbarortes. Erhöhung der Verkehrssicherheit und Verbesserung des Verkehrsflusses an der Einmündung zum Höinger Industriegebiet seien die Folge. Positiv auch für zahlreiche Neheimer Bürger, die dort ihren Arbeitsplatz haben – oder zum Einkaufen weiter nach Ense-Bremen fahren. In einigen Wochen wieder ganz ohne Einschränkungen – oder verwirrende Umleitungs-Empfehlungen...

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