Kita Pusteblume

Hüsten: Die Kita „Pusteblume“ ist wieder am Start

Kita Pusteblume Hüsten Neueröffnung

Kita Pusteblume Hüsten Neueröffnung

Foto: Madlin Michael

Hüsten.  Der Wasserschaden ist dank breiter Unterstützung beseitigt. Jetzt wurde die Kita mit einem großen Fest neu eröffnet.

Unter dem Motto „Fertig ist das Haus aus Holz, die neue Kita macht uns stolz“ wurde am Samstag die Kindertagesstätte „Pusteblume“ in Hüsten nach einem Wasserschaden mit einem vielfältigen Festprogramm neu eröffnet.

Die ehemalige „Kita am Karolinen-Hospital“ zog - wie berichtet - bereits Ende März in den Neubau an der Straße „Alt Hüsten“, da das Klinikum Hochsauerland für die Erweiterung des Krankenhauses am Standort Hüsten das Grundstück benötigt, auf dem die Kindertagesstätte sich noch bis vor einigen Wochen befand.

Wasserschaden wurde schnell behoben

Nachdem dann alle Beteiligten voller Freude in das zweigeschossige Gebäude, das in Holzständer-Bauweise errichtet wurde, eingezogen waren, kam bereits eine Woche nach der Inbetriebnahme der erste große Schock: Über Nacht setzte ein Schaden mehrere Zentimeter des Erdgeschosses unter Wasser.

Durch zügiges Handeln der am Bau beteiligten Firmen und der ErzieherInnen vor Ort konnte jedoch ein schlimmerer Schaden verhindert werden und die Hüstener Kindertagesstätte konnte nun, nach einigen Wochen harter Arbeit, wieder neu eröffnet werden.

„Solch ein Teamgeist ist einfach nur lobenswert“

Vor allem Claudia Centiny, die Leiterin der Kindertageseinrichtung „Pusteblume“, ist erfreut über die Unterstützung aus allen Bereichen:

„Wir haben sehr viel Hilfe von diversen Baufirmen, Eltern, der Stadt und vielen weiteren Freiwilligen erhalten. Jeder hatte Verständnis für die derzeitige Situation. Und dadurch, dass alle Hand in Hand mitgearbeitet haben, war jeden Tag eine Verbesserung zu erkennen und die Behebung des Wasserschadens ging rasant schnell. Solch ein Teamgeist ist einfach nur lobenswert.“

Die „Achterbahn der Gefühle“ ist jetzt vorbei

Besonders nach dem durchaus traurigen Abschied von der Kindertagesstätte am Karolinen-Hospital, dem anstrengenden Umzug und dem anfänglichen Gefühl, angekommen zu sein, spricht Centiny von einer „Achterbahn der Gefühle“.

Dass diese nun ihr Ende genommen hat, erleichtert die Leiterin: „Jetzt bin ich rundum zufrieden, das Ergebnis ist einfach nur schön geworden und gewährleistet beste Bedingungen für die Kinder.“

Vier lichtdurchflutete Gruppenräume

Trotz kleiner Arbeiten, die noch vollendet werden müssen, konnte sich unsere Zeitung bei einem Rundgang vor Ort bereits von den gelungenen Räumlichkeiten überzeugen.

Neben den vier lichtdurchfluteten Gruppenräumen mit angrenzendem Neben- und Schlafraum, die keinen Kinderwunsch offen lassen, sind auch die Funktionsräume wie Küche, Büro sowie Personal- und Kindertoiletten nicht zu vernachlässigen.

„Bienentanz“ überzeugt

Eingerichtet wurde zweimal die Gruppenform „I“ (Zweijährige bis zu Einschulungskindern), einmal die Gruppenform „II“ (unter dreijährige Kinder) und einmal die Gruppenform „III“ (über dreijährige Kinder).

Bei der feierlichen Neueröffnung konnte besonders der „Bienentanz“ der Kinder überzeugen, der direkt zu Beginn mit tänzerischem Talent vorgeführt wurde.

Buntes Festprogramm

Zudem standen auf dem Festprogramm Darbietungen des Firo-Figurentheaters aus Arnsberg, Luftballonmodellage, ein Malwettbewerb und weitere Kreativangebote. Für das leibliche Wohl wurde ebenfalls gesorgt - mit Eis, Kaffee, Kuchen, Würsten und Getränken.

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