Begegnungszentrum

Hüsten: Neue Pläne für Gastronomie am Stadion Große Wiese

So stellen sich die Entwickler ein öffentliches Begegnungszentrum am Stadion Große Wiese vor.  

So stellen sich die Entwickler ein öffentliches Begegnungszentrum am Stadion Große Wiese vor.  

Foto: Privat

Hüsten.  In Hüsten bekommt der SV Untersützung für seine Gastronomie-Idee. Geplant ist ein Begegnungszentrum am Stadion Große Wiese.

Beim SV Hüsten kommt neuer Schwung in die Idee für ein Begegnungszentrum am Stadion Große Wiese. Der Verein will seine Pläne für eine Gastronomie vorantreiben und bekommt dafür nun Unterstützung von der SPD.

Die Vision eines Neubaus mit öffentlich zugänglichem Café und Veranstaltungsraum hatte der Vereinsvorstand bereits Anfang 2019 vorgestellt. Entwickelt worden waren die Pläne für den Bau auf der Rasenfläche vor den Toren des Stadions von der Herdringer Architektin Birgit Lenze und Projektentwickler Jirka Janousek, der einst das R-Café sowie zuletzt das „Pier 20“ am Möhnesee geplant hat.

Verwaltung soll Projekt prüfen

Im Frühjahr 2019 waren die Pläne allerdings erst einmal auf Eis gelegt worden, weil die Entwicklung des „Masterplans Sport“ als Konzept für die gesamte Stadt Vorrang hatte. Der Plan steht kurz vor der Fertigstellung und soll in diesem Frühjahr veröffentlicht werden. Aus Sicht der SPD könne daher nun auch abgeschätzt werden, ob und wie ein Begegnungszentrum am Stadion Große Wiese hineinpasst. Die Sozialdemokraten haben einen Antrag an den Bürgermeister gerichtet, mit dem sie den Sportverein unterstützen wollen.

„Die Machbarkeit soll geprüft werden“, erklärt Rainer Müller, Vorsitzender des SV Hüsten 09. Und er gibt einen weiteren Faktor zu bedenken: „Auch das Ergebnis der Planung für den Solepark muss man abwarten.“ Denn für den Solepark entwickelt die Stadt ebenfalls ein neues Konzept. Planungsdezernent Thomas Vielhaber hatte bereits angedeutet, dass es einen Konflikt geben könnte bei der Standortwahl.

Geänderter Standort

Deshalb hat der SV Hüsten nun bereits seine Pläne angepasst und schlägt vor, ein Begegnungszentrum im Bereich der jetzigen Kassenhäuschen zu bauen statt wie zunächst geplant mitten auf der Wiese. Für die SPD ist das Grund genug, eine Machbarkeitsstudie zu beantragen. „Ich denke das Begegnungszentrum kann gut mit dem Masterplan Sport in Verbindung gebracht werden“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Andreas Posta, der auch selbst Vereinsmitglied ist.

Im Antrag beschreibt die SPD das Begegnungszentrum als „große Chance für eine weitere positive Entwicklung des Ortsteils Hüsten“. Es könne Solepark und Stadion miteinander verbinden und den Ruhrtalradweg attraktiver machen. Profitieren würden Vereinsmitglieder, Freizeitsportler, Radfahrer, Besucher des Soleparks sowie Anwohner gleichermaßen, ist man in der Fraktion überzeugt.

Daher bittet die SPD die Verwaltung, Gespräche mit dem SV Hüsten aufzunehmen, das Konzept zu prüfen und alle nötigen Schritte für eine Baugenehmigung in die Wege zu leiten. Der Antrag wird nun in die politischen Ausschüsse gehen.

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