Hüstener Herbst

Hüstener Herbst: Besucher genießen die Abwechslung

Da läuft das Wasser im Mund zusammen: Karl Wintz aus Sundern zieht leckeres Brot aus dem Holzofen. Auch der Hellefelder ist mit einem Stand auf dem Landmarkt vertreten.

Da läuft das Wasser im Mund zusammen: Karl Wintz aus Sundern zieht leckeres Brot aus dem Holzofen. Auch der Hellefelder ist mit einem Stand auf dem Landmarkt vertreten.

Foto: Thomas Nitsche / WP

Hüsten.  Die strengen Corona-Auflagen werden beachtet - und so kommen bei der Traditionsveranstaltung alle auf ihre Kosten.

Manche Besuchern hielten die Ausrichtung des Hüstener Herbsts am Sonntag aufgrund der steigenden Fallzahlen der Corona-Erkrankungen für gewagt, doch unter dem Strich kam die Veranstaltung bei der großen Mehrheit gut an.

Allerdings hatte der Ausrichter, der Verkehrs- und Gewerbeverein Hüsten (VGH), auch hohe Auflagen erfüllen müssen. Abgestimmt mit den zuständigen Behörden. Wie VGH-Vorstandsmitglied Rupert Schulte mitteilte, hatte es im Vorfeld daher auch einen regen Austausch mit den Ämtern gegeben.

„Die Leute sind vernünftig und halten sich auch an die Regeln“

Die Besucher und Betreiber der Stände auf dem Hüstener Markt und den Plätzen waren jedenfalls sehr zufrieden. „Die Leute sind vernünftig und halten sich auch an die Regeln“, fand Marion Scheleg.

Ein Sicherheitsdienst war vom Veranstalter eigens engagiert worden, damit die Besucher die Schutzmaßnahmen einhielten. „Und wir haben extra auf einen Getränkestand verzichtet, weil sich dort immer viele Gruppen treffen“, erklärte Rupert Schulte.

Eine Jazzband sorgte auf den verschiedenen Aktionsplätzen im Zentrum für die musikalische Unterhaltung. Bei den Musikern mussten natürlich ebenfalls die vorgeschriebenen Schutzvorkehrungen eingehalten werden. Die Instrumente waren so mit einem Spukschutz sicher eingepackt und der Abstand zu den Zuhörern musste groß genug sein.

Der Landmarkt setzt wieder auf regionale Produkte

Zu Beginn lief der Hüstener Markt schleppend an, aber nach und nach kamen die Leute dann auf den Platz. Viele Besucher nutzten dabei die Zeit am Morgen, um gemütlich über den Landmarkt schlendern zu können. Sandra Hockerday aus Hüsten fand es richtig klasse: „Endlich ist hier mal wieder was los. Das ist eine hervorragende Kombination aus Käse- und Landmarkt“.

Die Besucher bekamen ein abwechslungsreiches Angebot an heimischen Produkten geboten, denn der Landmarkt überzeugte erneut durch regionale Vielfalt. Rund um die Petri-Kirche präsentierten sich so zahlreiche Stände beim 7. Hüstener Landmarkt mit Waren aus dem Sauerland. Und die Angebote - vor allem an Käse - ließen die Herzen höher schlagen.

Oldtimer-Präsentation und kleine Kirmes

Dirk Waldeyer vom Auto und Motorrad Club Arnsberg konnte rund 200 Oldtimer präsentieren. Das älteste Modell hatte der Hüstener Alois Hickert. Der 70-Jährige zeigte seinen amerikanischen „Dodge“, Baujahr 1944. „Den habe ich 1988 als Schrottauto gekauft und dann 20 Jahre daran gebastelt“.

Die heimischen Autohändler zeigten auf dem Lidl-Gelände zudem ihre neuesten Modelle. Eine kleine Kirmes mit Karussells und Verkaufsbuden rundete den Hüstener Herbst ab.

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