Einzelhandel

Idee für digitale Shoppingcard in Arnsberg

City-Manager Konrad Buchheister würde die Verwaltung der Shopping Card gerne digitalisieren. Bisher ist viel Papierkram damit verbunden.

City-Manager Konrad Buchheister würde die Verwaltung der Shopping Card gerne digitalisieren. Bisher ist viel Papierkram damit verbunden.

Foto: Katrin Clemens

Neheim.Der Verein „Aktives Neheim“ will seine bisherige Shopping Card digitalisieren. Bislang sind die Papiergutscheine, die bei Volksbank und Sparkasse erhältlich sind, in knapp 100 Neheimer Geschäften einzulösen. Die Abrechnung erfolgt ebenfalls auf Papier, im Citybüro werden die Gutscheine und Listen aus den Mitgliedsbetrieben seit Jahren archiviert.

Nun schlägt der Vereinsvorstand gemeinsam mit Stadtmarketingmanagerin Tatjana Schefers ein moderneres Kartensystem vor, das digital funktioniert, auch online buchbar ist und zudem auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden könnte. Für die Idee warben sie bei der Jahreshauptversammlung.

Karte macht auch Bonussystem möglich

„Wir sind überzeugt, dass es die Gesamtstadt voranbringen kann“, so der Vorsitzende Herbert Scheidt. 50.000 bis 60.000 Euro Umsatz würden mit der Neheimer Shopping Card bislang gemacht. „Man verspricht uns das Drei- bis Fünffache an Umsatz durch das neue System“, so Scheidt.

Eine Vertreterin der „meinbonus.cash GmbH“ erklärte das Prinzip der digitalen Karte, die sowohl als Gutschein fungiert, als auch ein Bonussystem und eine Businesscard beinhaltet, über die Arbeitgeber ihren Mitgliedern den monatlichen Sachbezug von 44 Euro zukommen lassen können.

Für die Nutzung zahlt jeder Händler 19,95 Euro monatlich. Das System soll den Geschäftsinhabern noch genauer vorgestellt werden. Mindestens 70 müssten sich für den Start beteiligen.

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